Sportanlage Großer Dreesch bietet optimale Bedingungen

Viel Zufriedenheit war bei der kürzlichen Wiedereröffnung der Sportanlage Großer Dreesch zu hören und zu sehen. Ab sofort finden Sportlerinnen und Sportler, Schülerinnen und Schüler und auch Kita-Kids dort beste Bedingungen vor.

Die neue Sportanlage Großer Dreesch. | Foto: LHS / Bodo Schulze

Leider können es Verwaltung und Politik nicht immer allen Recht machen. Eigentlich sogar fast nie. Und so liegen in diesen Tagen aus sportlicher Sicht Freud und Leid eng zusammen. Während die einen um die Paulshöhe, den mit genau 100 Jahren ältesten Sportplatz der Landeshauptstadt, trauern, feiern Sportfreunde an anderer Stelle Schwerins ihren mit mehr als 2 Millionen Euro sanierten, etwa 50 Jahre alten, Sportplatz.

 

Sportliche Realität in Schwerin: Die einen trauern, die anderen feiern

Denn in diesen Tagen wurde die Sportanlage Großer Dreesch nach umfangreicher Sanierung wieder für die Nutzung freigegeben. Mit dem Abschluss der Baumaßnahmen verfügt die Landeshauptstadt nun über insgesamt sechs Flutlichtplätze und bietet auf dem Großen Dreesch neben modernen Trainingsmöglichkeiten für den Vereinssport auch den Schülerinnen und Schülern der IGS Bertolt Brecht die Möglichkeit, den Schulsport auf einer professionellen Anlage ausüben zu können.

 

Schulsport nun mit deutlich besseren Bedingungen

Baustart für die Sanierung der 20.000 Quadratmeter großen Fläche des Areals war am 2. September 2021. „Die Modernisierung des Platzes war erforderlich, um die Bedürfnisse des Schul- und Vereinssports abzusichern. Insbesondere die Bedingungen für den Schulsport werden sich durch die neugeschaffene Laufbahn und die Weitsprung- und Kugelstossanlage enorm verbessern“, sagte Oberbürgermeister Rico Badenschier anlässlich der Eröffnung der Anlage.

 

Dr. Rico Badenschier; Oberbürgermeister Schwerin. | Foto: Timm Allrich

 

Sportplatz nun noch vieleitiger und umweltfreundlicher

Im östlichen Sektor des Geländes entstand im Rahmen der nun abgeschlossenen Maßnahmen ein öffentlich zugängliches Kleinspielfeld mit Basketballkörben. Neu ist zudem, dass die Verfüllung des Kunstrasenplatzes nicht mehr mit Gummipartikeln erfolgt, sondern mit umweltfreundlicherem Sand-Kork-Granulat. „Kork ist ein Naturprodukt und damit die umweltfreundliche Alternative, bei der keine Verschmutzung der Umwelt mit Mikroplastik auftritt. Die Vorteile eines geringeren Pflegeaufwandes und einer  durchgängigen Bespielbarkeit hingegen bestehen bleiben“, erläuterte Ilka Wilczek, Werkleiterin des SDS, die Entscheidung. Für die Leichtathleten entstanden zudem drei Rundlaufbahnen und an der Nordseite vier Sprintgeraden. Alle sind – wie die Sektoren – mit Kunststoffbelag ausgelegt.

 

Auch Kita Sonnenschein nutzt den Platz

Mit der Fertigstellung der Sportplätze in Lankow und auf dem Dreesch verfügt die Stadt nun über zwei weitere Sportstätten mit Flutlichtbeleuchtung. Durch die Trainingsbeleuchtung und eine neue Wegebeleuchtung gelangen die Sportlerinnen
und Sportler von nun an sicher in die Übungsbereiche und zum Aufenthaltsbereich. Dieser wurde für den Burgseeverein neugestaltet und befestigt. Zusätzlich können sich die Aktiven des Vereins über neue Außenanlagen rund um das Vereinsgebäude freuen. Eine
Treppenanlage ermöglicht den Schülerinnen und Schülern der IGS zum tiefergelegenen neuen Sportplatz zu gelangen, den auch die Kita Sonnenschein nutzt. Um in naher Zukunft den Breitbandausbau der Sportanlage realisieren zu können, sind zudem bereits Leerrohre für Glasfaserleitungen verlegt. Ein neuer Zaun grenzt den Platz ein.

 

Sportdezernent zufrieden

„Die Stadt setzt hier die Empfehlungen der Integrierten Sportentwicklungsplanung um. Wir verbessern zum einen die Trainingsbedingungen für die Fußballer des SV Burgsee und fördern gleichzeitig den Freizeitsport für Kinder und Jugendliche im Umfeld. Ihnen
steht jetzt ein zusätzliches Kleinspielfeld zur öffentlichen Nutzung zur Verfügung, das durch einen neuen Zugang auch besser erreichbar ist“, zeigt sich Sportdezernent Andreas Ruhl zufrieden.

Die Gesamtkosten der Anlage betragen 2,16 Millionen Euro. Der Eigenanteil der Stadt liegt bei 540.000 Euro.

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