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Weststadt, Friesenstraße -
Sporthalle soll vermietet werden

Für die Anmietung der BMK-Halle können nun Konzepte eingereicht werden. Ob die Halle weiter für den Sport genutzt werden kann, ist unklar.

  • Veröffentlicht Mai 22, 2026
Die Sporthalle in der Friesenstraße ist stark sanierungsbedürftig. (Foto: Chris Loose)
Die Sporthalle in der Friesen­straße ist stark sanierungs­bedürftig. (Foto: Chris Loose)

Die Dreifeld-Sporthalle an der Friesen­straße in der West­stadt soll ver­pachtet wer­den. Der kom­mu­nale Betrieb ZGM hat dazu nun die Auss­chrei­bung veröf­fentlicht. Laut Auss­chrei­bung wird die Halle zur Zeit noch für Schul- und Vere­inss­port genutzt, soll aber in der Zukun­ft anders genutzt wer­den. Wie genau, das ist noch unklar. Inklu­sive Umk­lei­dek­abi­nen hat die Halle eine Größe von 1155 Quadrat­metern und ist stark sanierungs­bedürftig. Die neue Ver­mi­etung soll erst begin­nen, wenn eine neue Sporthalle fer­tig gestellt ist.

Dach, Heizung, Fenster

Das Dach der Halle beste­ht aus mehr als 50 Jahre alten Wellplat­ten, so das ZGM. Und obwohl die Halle bere­its an die Schw­er­iner Fer­n­wärme angeschlossen ist, muss auch diese Anlage erneuert wer­den. Auch Fen­ster und Wände müssen ener­getisch saniert und isoliert wer­den. Der bauliche Zus­tand der Halle sorgte in der Ver­gan­gen­heit bere­its für Prob­leme. 2023 führte ein Wasser­schaden bere­its zu Ein­schränkun­gen beim Train­ings­be­trieb für Sportvere­ine. An dem Gebäude muss also einiges getan wer­den. Der Miet­preis soll dann Ver­hand­lungssache sein und auch von dem Geld abhän­gen, das dann in das Gebäude gesteckt wird. Das zukün­ftige Mietver­hält­nis soll deshalb auch langfristig sein, so die Auss­chrei­bung.

Konzept mit gesellschaftlichem Mehrwert

Bis 30. Juni kön­nen Nutzungskonzepte ein­gere­icht wer­den, um sich auf eine Anmi­etung der BMK-Halle zu bewer­ben. Diese Konzepte sollen, unter Anderem, einen gesellschaftlichen Mehrw­ert durch die neue Nutzung der Halle aufzeigen und auch einen Plan für die Investi­tio­nen in das Gebäude bein­hal­ten. Wer dann in Zukun­ft die Halle mieten darf, darüber will die Stadtver­wal­tung im August entschei­den. Laut dem ZGM bietet sich natür­lich eine Nutzung im Sport­bere­ich an. Man ist aber auch offen für andere Konzepte, zum Beispiel für ein Muse­um mit großem Platzbe­darf. Vielle­icht wird die BMK-Halle also weit­er für Vere­inss­port genutzt. Vielle­icht wird es in Zukun­ft auch eine Indoor-Beach-Vol­ley­ball Halle oder eine Boul­der-Halle. Oder etwas ganz anderes.

Die Auss­chrei­bung ist hier auf der Inter­net­seite der Schw­er­iner Ver­wal­tung zu find­en.


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