SSC: Champions-League Turnier in Schwerin

Während das Team des SSC PALMBERG Schwerin in Quarantäne ist, entschied der internationale Verband über die Champions League. Schwerin ist zufrieden.

Klarheit für den SSC PALMBERG Schwerin in der Champions League. | Foto: Michael Dittmer

Während sich das Team des Rekordmeisters SSC PALMBERG Schwerin aufgrund eines Corona-Fells im Mannschaftsumfeld in Quarantäne begeben musste, fiel auf internationaler Ebene eine für das Team und die Stadt wichtige Entscheidung. Statt der üblichen Heim- und Auswärtsspiele findet die Austragung der Volleyball Champions League in dieser Saison im Turniermodus statt. In der Gruppenphase treffen die jeweils vier Gegner einer Gruppe dafür zweimal in einem Jeder-gegen-Jeden-Turnier aufeinander. Das hat die CEV, der europäische Volleyballverband, bekanntgegeben.

 

Champions-League im Turniermodus

Demnach treffen die Schwerinerinnen in der ersten Dezemberwoche 2020 in Florenz auf ihre drei Gegnerinnen. Dabei handelt es sich um Scandicci und Busto Arsizio aus Italien sowie Rzeszów aus Polen. Für die Rückrunde in der ersten Februarwoche 2021 gab es eine doppelt positive Nachricht. Denn dann ist der deutsche Rekordmeister Gastgeber in der heimischen PALMBERG ARENA. Damit ist Schwerin nicht nur Austragungsort internationaler Spiele. Vielmehr kann das Team auch auf die heimischen Fans im Rücken hoffen. Vorausgesetzt, dann sind coronabedingt überhaupt Spiele vor Publikum möglich.

 

SSC-Verantwortliche zeigen sich zufrieden

„Das ist für uns eine absolut akzeptable Lösung. Wir hoffen sehr, dass das dann auch so stattfinden kann“, sagt Michael Evers, Sportlicher Leiter des SSC. „Die CEV kommt uns im Interesse der besten Durchführbarkeit auch darin entgegen, die eigentlich für die Königsklasse zu kleine PALMBERG ARENA als Spielstätte zu akzeptieren. Die Kongresshalle wäre zwar natürlich ein Erlebnis. Der Aufwand in der eigenen Halle, wo sich Hygienekonzepte schon in der Praxis erproben lassen und bewähren können, ist aber deutlich geringer und besser handlebar. Bis Februar ist auch ausreichend Zeit, flüssige Alternativkonzepte für Spiele mit und ohne Zuschauer zu entwickeln, damit wir für verschiedene Szenarien nach den dann gültigen Regeln vorbereitet sind.“

Auch SSC-Cheftrainer Felix Koslowski ist mit dieser Lösung zufrieden: „Das minimiert unsere Reisen und damit die Risiken. Gastgeber in der eigenen Halle für ein solches Turnier zu sein, ist sehr reizvoll, hoffentlich dann mit unseren Fans in der Arena.“

Redaktion

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