SSC Palmberg Schwerin setzt Ausrufezeichen:
SSC gewinnt Auftakt mit 3:0 gegen Aachen
Schwerin startet mit einem klaren 3:0-Sieg gegen Aachen in die Playoffs und zeigt vor heimischer Kulisse eine souveräne Leistung auf hohem Niveau.

Mit einem überzeugenden 3:0‑Erfolg ist der SSC Palmberg Schwerin in das Playoff-Viertelfinale der Volleyball-Bundesliga gestartet. Vor knapp 2.000 Zuschauern in der heimischen PALMBERG ARENA besiegte der Tabellenführer den SC Aachen deutlich mit 25:13, 27:25 und 25:20 und unterstrich damit seine Titelambitionen.
Im ersten Satz ließ Schwerin keinerlei Zweifel an der Favoritenrolle aufkommen. Zwar starteten die Aachenerinnen aufmerksam und konnten mit zwei frühen Blocks kurzzeitig Akzente setzen, doch der SSC reagierte abgeklärt. Leana Grozer punktete sowohl am Netz als auch mit starken Aufschlägen, während Kapitänin Anne Hölzig ebenfalls mit druckvollen Services überzeugte. Beim Stand von 14:7 war der Widerstand der Gäste erstmals gebrochen. Nach einem Zwischenspurt zum 19:9 beendete ein Block gegen Aachens Diagonalspielerin Van der Vosse den Satz deutlich mit 25:13.
Der zweite Durchgang gestaltete sich weitaus dramatischer. Schwerin erwischte den besseren Start und führte nach wenigen Minuten mit 9:1. Doch Aachen gab sich nicht auf und profitierte von Fehlern in Schwerins Angriffsspiel. Mit großem Einsatz und der starken Susan Schut, die in der vergangenen Saison noch für den SSC auflief, kämpften sich die Gäste Punkt für Punkt zurück. Nach einem Ass von Schut gingen die Aachenerinnen beim 19:18 erstmals in Führung. Die Partie blieb eng bis in die Crunchtime. Schwerin bewies jedoch Nervenstärke: Nach mehreren ausgeglichenen Ballwechseln verwandelte das Team schließlich den dritten Satzball zum 27:25.
Verletzungsschock und starker Schlussspurt sichern den Sieg
Auch der dritte Satz begann ausgeglichen. Britte Stuut, die zur wertvollsten Spielerin der Partie gewählt wurde, punktete immer wieder souverän am Netz. Der Satz blieb zunächst offen, bis es zu einem unglücklichen Zusammenstoß zwischen Elles Dambrink und Aachens Mittelblockerin Bruin kam, die verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Trotz dieses Rückschlags blieb Aachen kämpferisch und verkürzte zum 17:14. Doch Schwerins Trainer Felix Koslowski reagierte mit einer Auszeit und stabilisierte das Spiel seines Teams. In der Schlussphase war es erneut die eingewechselte Marie Hänle sowie ein Ass von Britte Stuut, die den Satz mit 25:20 und damit den Matchgewinn perfekt machten.
Trainer Felix Koslowski zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit dem Auftakt: „Aachen hat in den letzten Sätzen gezeigt, was sie wirklich können. Wir haben stark begonnen, konzentriert und souverän gespielt, aber dann sind sie mutig geworden, haben aggressiv aufgeschlagen und angegriffen. So ein Spiel kann dann schnell wieder offen sein. Trotzdem Kompliment an die Mannschaft, dass sie sich zurückgekämpft und den Satz noch gedreht hat. Am Ende war der dritte Satz wohl der beste – ein richtig gutes Spiel auf hohem Niveau.“
Neben dem Sieg sorgte auch die Rückkehr von Nova Marring in den Kader des SSC für Freude bei den Fans. Die Außenangreiferin stand erstmals seit längerer Zeit wieder zur Verfügung und wurde von den Anhängern gefeiert.
Mit dem Auftakterfolg liegt der SSC in der Best-of-Three-Serie nun mit 1:0 in Führung. Die nächste Partie der Viertelfinalrunde findet in Aachen statt.



