Schwerin dreht Spiel:
SSC Palmberg Schwerin gewinnt Verfolgerduell klar mit 3:0
Der SSC Palmberg Schwerin gewinnt das Verfolgerduell gegen die Ladies in Black Aachen klar mit 3:0 und sammelt wichtige Punkte im Kampf um die oberen Tabellenplätze.

Der SSC Palmberg Schwerin hat im direkten Verfolgerduell einen wichtigen Sieg eingefahren. Am Mittwochabend setzte sich der deutsche Meister vor 1.627 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Palmberg Arena souverän mit 3:0 gegen die Ladies in Black Aachen durch und machte damit einen weiteren Schritt in Richtung obere Tabellenregion.
Dabei begann die Partie zunächst nicht nach Wunsch der Gastgeberinnen. Die Gäste aus Aachen erwischten den besseren Start und erspielten sich früh eine Führung. Eine Aufschlagserie der ehemaligen Schwerinerin Lea Ambrosius brachte Aachen mit 7:2 in Front, sodass SSC-Cheftrainer Felix Koslowski früh zur Auszeit griff. Diese zeigte Wirkung: Angeführt von Anne Hölzig fand Schwerin besser ins Spiel, während Libera Florien Reesink mit stabiler Abwehrarbeit die Grundlage für die Aufholjagd legte. Nach dem Ausgleich übernahm vor allem Mia Kirchhoff Verantwortung am Netz und führte ihr Team zum verdienten 25:19-Satzgewinn.
Im zweiten Durchgang entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Erst zur Satzmitte konnte sich der SSC entscheidend absetzen. Mit einer Vier-Punkte-Serie erspielten sich die Schwerinerinnen einen komfortablen Vorsprung und bestimmten nun klar das Geschehen. Aachen versuchte mit Wechseln gegenzusteuern, fand jedoch kaum Zugriff auf das Schweriner Spiel. Auch personelle Veränderungen auf Seiten des SSC brachten keinen Bruch. Nach einem Ass von Suus Gerritsen und einem schnellen Angriff über die Mitte entschied Schwerin den zweiten Satz souverän mit 25:17 für sich.
Der dritte Durchgang begann erneut ausgeglichen. Aachen setzte zunächst Akzente im Blockspiel und ging in Führung, doch Schwerin reagierte abgeklärt. Mutige Aufschläge und variantenreiche Angriffe brachten die Gastgeberinnen zurück ins Spiel. Nachdem Aachen noch einmal ausgleichen konnte, erhöhte Schwerin mit einem taktischen Doppelwechsel den Druck. Besonders im Blockspiel erspielte sich der SSC entscheidende Vorteile und zog davon. In der Crunchtime ließ Schwerin nichts mehr anbrennen und machte mit 25:21 den klaren 3:0‑Erfolg perfekt.



