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Champions-League-Aus:
SSC Schwerin scheitert deutlich in Ankara

Der SSC Palmberg Schwerin ist im Play-off der Champions League ausgeschieden. Beim türkischen Vertreter Zeren Spor Ankara unterlagen die Volleyballerinnen klar mit 0:3.

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  • Veröffentlicht Februar 25, 2026
SSC ver­liert gegen Ankara in der Cham­pi­ons League. Foto: Michaell Dittmer

 

Der SSC Palm­berg Schw­erin ist im Play-off der Vol­ley­ball-Cham­pi­ons-League aus­geschieden. Beim türkischen Vertreter Zeren Spor Ankara unter­la­gen die Schw­er­iner­in­nen am Mon­tagabend deut­lich mit 0:3 (16:25, 18:25, 14:25) und ver­passten damit den Einzug ins Viertel­fi­nale.

Vor laut­stark­er Kulisse in der türkischen Haupt­stadt hielt der deutsche Meis­ter im ersten Satz zunächst gut mit. Über die Mit­tel­block­erin­nen Indy Bai­jens ten Brinke und Eline Tim­mer­man Ger­rit­sen – Kor­rek­tur: Ger­rit­sen – sowie über Auße­nan­greiferin Mia Kirch­hoff blieb Schw­erin bis zur Satzmitte auf Augen­höhe. Nach einem 11:15-Rückstand gelang es dem Team von Train­er Felix Koslows­ki jedoch nicht mehr, den Druck der Gast­ge­berin­nen entschei­dend zu kon­tern. Ankara nutzte seine Durch­schlagskraft im Angriff kon­se­quent und sicherte sich den Auf­tak­t­satz mit 25:16.

Im zweit­en Durch­gang geri­et der SSC früh ins Hin­tertr­e­f­fen. Eine starke Auf­schlagserie von Alek­san­dra Uzelac brachte Ankara mit 5:1 in Führung. Schw­erin fand nur schw­er Zugriff im Block und leis­tete sich zu viele Eigen­fehler. Zwar verkürzten Ger­rit­sen und Kirch­hoff zwis­chen­zeitlich, doch die Gast­ge­berin­nen blieben sta­bil und entsch­ieden auch den zweit­en Satz mit 25:18 für sich.

Auch im drit­ten Abschnitt über­nahm Ankara schnell die Kon­trolle. Nach einem frühen 2:7‑Rückstand gelang es den Schw­er­iner­in­nen nicht mehr, das Spiel zu drehen. Die Angreiferin­nen Gati­na, Lazare­va und Uzelac set­zten sich immer wieder gegen den Schw­er­iner Block durch. Mit 25:14 machte das türkische Spitzen­team schließlich den Einzug ins Viertel­fi­nale per­fekt.

Für den SSC Palm­berg Schw­erin endet damit die inter­na­tionale Sai­son. Nach dem Gewinn der deutschen Meis­ter­schaft im Vor­jahr richtet sich der Fokus nun wieder auf die nationalen Wet­tbe­werbe.