Stadt-SPD hat nun auch eine Doppelspitze

Während die Landes-SPD weiter einspitzig agiert, hat deren Kreisverband Schwerin sich den Entwicklungen in der Bundespartei angepasst. Seit Kurzem leiten Mandy Pfeifer und Daniel Alff als Doppelspitze die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten der Landeshauptstadt.

Die neuen Kreisvorsitzenden der SPD Schwerin: Mandy Pfeifer und Daniel Alff. | Foto: SPD SN

Die Bundes-SPD hat es vorgemacht: Dort gibt es bereits seit geraumer Zeit eine Doppelspitze, die die Partei führt. In der Landes-SPD hingegen liegt der Fokus in vielerlei Hinsicht weiter einzig allein auf einer Person: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Um die es nach einer deutlichen Diskussion bezüglich ihrer bis zuletzt extrem russlandnahen Politik wieder etwas ruhiger geworden ist. Vorbei allerdings dürfte das Thema noch nicht sein. Und ganz ausgeschlossen sind am Ende eventuell doch noch erforderliche personelle Konsequenzen auch nicht.

 

Mandy Pfeifer und Daniel Alff führen die Schweriner Sozialdemokratie

Während die Landespartei also weiter an der Ein-Personen-Führung festhält, und auf das sprichwörtliche Wachsen des Grases hoffen dürfte, haben die Schweriner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten seit dem vergangenen Wochenende erstmals eine Doppelspitze. Auf einem Kreisparteitag wählten die Mitglieder die Landtagsabgeordnete und Stadtfraktionsvorsitzende Mandy Pfeifer sowie den Rechtsanwalt Daniel Alff in die beiden Führungspositionen. Deren Stellvertreter sind von nun an Antje Butschkau und Detlef Ehmke. Schatzmeister wurde Christian Schneider. Neue Besitzer im Kreisvorstand sind Renata Jagnow, Roman Möller, Gret-Doris Klemkow, Annegret Bemmann, Benjamin Gienke, Philipp Butschek und Jan Goedecke.

„Der Krieg der russischen Regierung und die Erderwärmung machen viele Veränderungen notwendig. Diese müssen gerecht sein. Mit unserem neuen Kreisvorstand wollen wir den Kontakt zu den Menschen intensivieren und gemeinsam über die zukünftige Politik diskutieren“, skizzierten die beiden neuen Vorsitzenden im anschluss an den Wahlparteitag die zukünftigen Schwerpunkte ihrer Arbeit. An diesen werden sie sich von nun an messen lassen müssen.

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