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Nach 70-Sekunden-Mandat von Stephan Schrör:
Stadtpräsident Ehlers kritisiert Auftritt in der Stadtvertretung

Stadtpräsident Sebastian Ehlers hat den demonstrativen Abgang des neu vereidigten ASK-Stadtvertreters Stephan Schrör kritisiert. Er sieht darin eine Diskreditierung der Stadtvertretung und verweist auf die Arbeitsfähigkeit des Gremiums.

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  • Veröffentlicht Januar 27, 2026
Stadtvertretung Schwerin
Stadt­präsi­dent Sebas­t­ian Ehlers gestern in der Stadtvertre­tung. Foto: Dario Rochow

Nach dem kurzen Auftritt des neu verei­digten Stadtvertreters Stephan Schrör (ASK) in der Sitzung der Schw­er­iner Stadtvertre­tung hat sich nun auch Stadt­präsi­dent Sebas­t­ian Ehlers  (CDU) geäußert. Schrör hat­te am Mon­tagabend nach sein­er Verei­di­gung den Sitzungssaal ver­lassen und sein Man­dat fak­tisch been­det.


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„Ich habe kein Ver­ständ­nis für dieses insze­nierte Poli­tik-The­ater der ASK. Zu ein­er Demokratie gehört, dass unter­schiedliche Mei­n­un­gen respek­tiert wer­den und am Ende Mehrheit­en entschei­den“ , so Ehlers gegenüber SNO. Weit­er sagte er, wer die Stadtvertre­tung und ihre Gremien in dieser Art und Weise diskred­i­tiere, „erweist unser­er Demokratie einen Bären­di­enst“.

Der Stadt­präsi­dent ver­weist zudem auf den Ver­lauf der Sitzung. „Die vie­len ein­stim­mi­gen Beschlüsse in der gestri­gen Sitzung haben gezeigt, dass die Stadtvertre­tung in Sach­fra­gen auch gemein­same Lösun­gen find­et“, so Ehlers.

Schrör war als Nachrück­er für den aus­geschiede­nen Stadtvertreter Stephan Mar­ti­ni vorge­se­hen. Nach seinem Abgang veröf­fentlichte er eine Erk­lärung in den sozialen Medi­en, in der er Kri­tik an der poli­tis­chen Kul­tur in Schw­erin sowie an Entschei­dung­sprozessen in Stadtvertre­tung und Ver­wal­tung äußerte.

Die Reak­tio­nen auf Schrörs Vorge­hen fall­en unter­schiedlich aus. Während sich weit­ere Vertreter der Stadt­poli­tik bere­its zu Wort gemeldet haben, kündigte Schrör an, sein Man­dat schriftlich zurück­zugeben. Erst danach kann der Sitz in der Stadtvertre­tung neu beset­zt wer­den.