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Stadtvertreter halten an Schließung der Paulshöhe fest

  (red). Die Paulshöhe ist eine der tra­di­tion­sre­ich­sten Sport­stät­ten der Stadt. Ab 2018 soll sie aufgelöst und mit Häusern bebaut wer­den. Das wurde gestern durch die Stadtvertreter bestätigt.   Gestern

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  • Veröffentlicht September 16, 2014
Der Sportplatz Paulshöhe. Ab 2018 sollen hier Häuser gebaut werden
Der Sport­platz Paulshöhe. Ab 2018 sollen hier Häuser gebaut wer­den.

 

(red). Die Paulshöhe ist eine der tra­di­tion­sre­ich­sten Sport­stät­ten der Stadt. Ab 2018 soll sie aufgelöst und mit Häusern bebaut wer­den. Das wurde gestern durch die Stadtvertreter bestätigt.

 

Gestern ist für die Befür­worter der Erhal­tung des Sport­sta­di­ums Paulshöhe eine große Hoff­nung geplatzt. Bis zum Schluss hat­te die Ini­tia­tive »Ret­tet die Paulshöhe – Paulshöhe muss weit­er­leben!« gehofft, dass ihr Sport­platz aus dem Sporten­twick­lungskonzept der Lan­deshaupt­stadt gestrichen wer­den kön­nte. Damit hätte die Sport­stätte Zeit gewin­nen kön­nen, um ein eigenes Nutzungskonzept erstellen zu kön­nen. Ein entsprechen­der Antrag wurde gestern auf der Stadtvertreter­sitzung berat­en.

 

Mit den Stim­men der CDU, der SPD, die Linke und den Unab­hängi­gen Bürg­ern (UB) wurde der vom Vertreter der Aktion Stadt- und Kul­turschutz [ASK] einge­brachte Antrag mit großer Mehrheit abgelehnt. So bleibt es beim ursprünglichen Beschluss, die Paulshöhe 2018 zu schließen.

 

Die Geg­n­er der Schließung hat­ten immer wieder argu­men­tiert, dass der Sport­platz »Paulshöhe, der in den 20ér Jahren errichtet wor­den war, eine lang Geschichte habe. Bere­its seit Jahren kämpfen vor allem die Anhänger der SG Dynamo Schw­erin, die diesen Sport­platz auch nutzen, um den Erhalt dieser tra­di­tion­sre­ichen Spiel­stätte. Nun klingt es fast resig­niert, wenn es auf Face­book heißt »Die etablierte Poli­tik will uns nicht – was machen wir jet­zt?«

 

Die Stadtvertreter hat­ten schon vor einiger Zeit beschlossen, dass im Sport­park Lankow ein neues Funk­tion­s­ge­bäude errichtet wer­den soll. Dafür hat­ten sie ins­ge­samt 2,8 Mil­lio­nen Euro mit eine Vor­griff auf die Finanz­pläne der Jahre 2015 und 2016 beschlossen. Zur Refi­nanzierung dieses Vor­griffs ist der Sport­platz Paulshöhe vorge­se­hen, der zeit­na­he veräußert wer­den soll.