Stadtverwaltung legte Arbeit nieder

Gestern streikten gut 80 Mitarbeiter der Stadtverwaltung Schwerin vor dem Stadthaus.

Die Streikenden vor dem Stadthaus. Foto: Verdi Schwerin

Gestern fand in der Zeit von 08:00 Uhr bis 10:00 Uhr vor dem Stadthaus in Schwerin ein Warnstreik bei den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in der Stadtverwaltung Schwerin, dem Zentralen Gebäudemanagement (ZGM) und den Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin (SDS) statt. Gut 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren dem Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gefolgt.

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Kassen sind voll und trotzdem kein Angebot auf dem Tisch

Die Streikenden wollten kurz vor der 3. Verhandlungsrunde in Potsdam noch einmal ihren Forderungen nach Lohnerhöhungen Nachdruck verleihen. Mit der Aktion reagiert die Gewerkschaft auf die aus ihrer Sicht festgefahrenen Tarifverhandlungen für die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst für Bund und Kommunen. Verdi-Sprecherin Diana Markiwitz ist die Passivität der Arbeitgeberseite unverständlich. „Die Kassen sind besser gefüllt denn je. Es ist umso unverständlicher, dass die Arbeitgeber auch nach zwei Verhandlungsrunden noch kein eigenes Angebot vorgelegt haben“, so Markiwitz.

In der aktuellen Tarifauseinandersetzung fordert Verdi sechs Prozent mehr Lohn und Gehalt und für die untere Lohngruppe mindestens 200 Euro mehr im Monat. Im kommenden sollen die Verhandlungen in Potsdam fortgesetzt werden.

Stefan Rochow

Journalist, Unternehmer und Gründer der digitalen Tageszeitung Schwerin-Lokal.de. Sie erreichen mich per E-Mail unter redaktion@schwerinlokal.de

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