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Kluge Köpfe für die Zukunft geehrt:
Stadtwerke Schwerin verleihen Innovationspreis 2025

Vier Studierende der Hochschule Wismar erhalten Auszeichnung für kreative Forschungsarbeiten im Rahmen der Schweriner Wissenschaftswoche.

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  • Veröffentlicht November 6, 2025
V.l.: Die Innovationspreisträger 2025: Lars Emmerich, Maik Riebort, Lea Sophie Möller, Paul Richard RudolphFoto: maxpress
V.l.: Die Inno­va­tion­spreisträger 2025: Lars Emmerich, Maik Riebort, Lea Sophie Möller, Paul Richard Rudolph. Foto: max­press

Mit ihren Ideen zur Energiegewin­nung, zum nach­halti­gen Bauen und zur dig­i­tal­en Verkehrss­teuerung überzeugten die Preisträger die Jury und zeigen, wie inno­v­a­tiv Forschung in Meck­len­burg-Vor­pom­mern sein kann. Im Rah­men der 21. Schw­er­iner Wis­senschaftswoche, die in diesem Jahr unter dem Mot­to „Zukun­ft­sen­ergie“ ste­ht, wurde am Eröff­nungsabend der Inno­va­tion­spreis der Förder­er von Hochschulen in Schw­erin ver­liehen. Die Stadtwerke Schw­erin zeich­nen mit diesem Preis her­aus­ra­gende stu­den­tis­che Leis­tun­gen aus, die durch Inno­va­tion­skraft und prax­is­na­he Forschung überzeu­gen. Nach einge­hen­der Prü­fung entsch­ied die Jury: Paul Richard Rudolph, Maik Riebort, Lea Sophie Möller und Lars Emmerich sind die Preisträger des Jahres 2025. Ihre Arbeit­en zeigen, wie vielfältig und zukun­ftsweisend Forschung an der Hochschule Wis­mar ist – von der Energiegewin­nung über nach­haltiges Bauen bis zur dig­i­tal­en Mobil­ität.

Energie und Nachhaltigkeit im Fokus

Paul Richard Rudolph von der Fakultät für Inge­nieur­wis­senschaften befasste sich in sein­er Arbeit mit Hor­i­zon­tal­fil­ter­brun­nen und deren geot­her­mis­ch­er Nutzung – ein The­ma, das großes Poten­zial für die Wärmev­er­sorgung der Zukun­ft birgt. Lauda­torin Prof. Dr.-Ing. Daniela Schw­erdt lobte die tech­nis­che Tiefe und den prak­tis­chen Nutzen sein­er Forschung. Eben­falls aus­geze­ich­net wurde Maik Riebort von der Fakultät Gestal­tung, der bere­its 2023 den Preis erhal­ten hat­te. In sein­er Arbeit zur Architek­tur im Moor entwick­elte er Strate­gien für nach­haltiges Bauen in Meck­len­burg-Vor­pom­mern. Mit sein­er soge­nan­nten „Moor­in­fu­sion­s­mas­chine“ machte er die Qual­ität von wiedervernässten Moorge­bi­eten und deren Beitrag zur CO₂-Reduk­tion sicht­bar.

Digitale Lösungen und Denkmalpflege

Auch Lea Sophie Möller kon­nte die Jury überzeu­gen. Sie erar­beit­ete ein Konzept zur denkmal­gerecht­en Nutzung des ehe­ma­li­gen Papageien­pavil­lons im Zoo Ros­tock, das bere­its im Jahrbuch des Lan­desamtes für Denkmalpflege gewürdigt wurde. Der vierte Preisträger, Lars Emmerich, entwick­elte eine web­basierte App für Parkleit­sys­teme in Touris­mus­re­gio­nen. Am Beispiel von Sylt zeigte er, wie die Auswer­tung von Echtzeit­dat­en den Verkehrs­fluss verbessern und die Park­platz­suche erle­ichtern kann. Ges­tiftet wird der mit jew­eils 500 Euro dotierte Preis seit vie­len Jahren von den Stadtwerken Schw­erin. Geschäfts­führer Han­no Nis­pel ehrte die vier Preisträger gemein­sam mit Eike Sven Fis­ch­er, Vor­sitzen­der des Fördervere­ins, und IHK-Präsi­dent Matthias Belke. „Es ist wun­der­bar, dass es solche klu­gen Köpfe mit frischen Ideen gibt, die sich den Her­aus­forderun­gen von mor­gen annehmen“, sagte Nis­pel. „Wir unter­stützen das wis­senschaftliche Engage­ment der Studieren­den in unser­er Region sehr gern.“