Wiederaufbau des Eisenbahnmuseums:
Station für Station weiter
Noch immer arbeiten die Mecklenburgischen Eisenbahnfreunde am Wiederaufbau ihres Museums nach dem Brand vor zwei Jahren. Das Dach ist fertig, vieles ist aufgeräumt, neue Ausstellungsstücke stehen bereit, es gibt regelmäßige

Derzeit laufen die Aufräum- und Reinigungsarbeiten weiter. In einigen Teilen sieht es fast schon wieder so aus wie vor dem Brand. „Wir sind immerhin schon so weit gekommen, dass wir die Wand zwischen Lokhalle und ehemaligen Ausstellungsraum wieder streichen konnten“, erzählt Klaus-Dieter Voß, zweiter Vorsitzender und Pressesprecher der Eisenbahnfreunde. Auch die beschädigten Loks bekommen laufend weiter ihr Makeover verpasst. Für die Instandsetzungsarbeiten am Gebäudeteil des Museums sind die Eisenbahnfreunde in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz und dem verantwortlichen Planungsbüro. „Für einige Schritte sind die Planungen nicht ganz so einfach, wie wir alle zusammen gedacht haben. Hier gilt es nachzuarbeiten und gemeinsam neue Lösungen zu entwickeln“, so Klaus-Dieter Voß weiter.
Viele Spenden und regelmäßige Öffnungszeiten
Um das Museum zukünftig wieder mit passenden Utensilien zu bestücken, hatten die Eisenbahnfreude dazu aufgerufen, eigene Bestände zu durchforsten und passende Objekte zur Verfügung zu stellen. „Wir haben eine Flut an Gegenständen bekommen, das war wirklich toll. Nun sind wir in der komfortablen Lage, wirklich nur noch wertvolle historische Dokumente anzunehmen. An Büchern und sonstigen Eisenbahndingen sind wir wirklich wieder gut ausgestattet. Vielen Dank für die vielen Spenden!“, freut er sich. Ebenso optimistisch stimmt ihn, dass das Museum wieder regelmäßig jeden letzten Samstag im Monat von 10 bis 17 Uhr offen steht, so am 30. August. Zusätzlich ist es am 14. September zum Tag des Offenen Denkmals, für die Eisenbahn- und Modellbautage vom 3. bis 5. Oktober, am 25. Oktober anlässlich der Kulturnacht sowie am 6. Dezember zum Nikolaustag geöffnet.




