ASK-Staffelübergabe in der Stadtvertretung:
Stephan Schrör übernimmt Sitz von Stephan Martini
Der Schweriner Stadtvertreter Stephan Martini legt sein Mandat nieder. Die ASK vollzieht damit eine geplante Staffelübergabe. Im Fokus seiner Arbeit stand zuletzt der Bürgerentscheid zum Stadtteilpark Lankow.

Der Stadtvertreter Stephan Martini legt in den kommenden Tagen sein Mandat in der Stadtvertretung der Landeshauptstadt Schwerin nieder. Nach eigenen Angaben handelt es sich dabei um einen planmäßigen Schritt innerhalb der Wählergemeinschaft ASK, die eine regelmäßige Neubesetzung ihres Sitzes vorsieht.
Martini hatte das Mandat im Februar beziehungsweise März des vergangenen Jahres von Anita Gröger übernommen. Künftig soll der Galerist Stephan Schrör den Sitz einnehmen und Ende Januar erstmals in der Stadtvertretung Schwerin vertreten sein.
Schwerpunkt war Bürgerentscheid
In seiner Amtszeit setzte Martini nach eigenen Worten einen inhaltlichen Schwerpunkt auf den geplanten Stadtteilpark im Stadtteil Lankow. In diesem Zusammenhang entwickelte sich ein Bürgerentscheid, der derzeit in Schwerin läuft. Martini verweist darauf, dass zivilgesellschaftliches Engagement maßgeblich zur Entstehung des Bürgerentscheids beigetragen habe – unter anderem durch das Sammeln von Informationen, das Aufzeigen von Unstimmigkeiten sowie die Einbindung der Rechtsaufsicht.
Zukünftig journalistisch einbringen
Auch nach der Niederlegung seines Mandats will Martini politisch aktiv bleiben. Künftig möchte er sich stärker journalistisch einbringen und den Fokus auf das Onlineportal „schwerin.news“ legen. Dort wolle er sich weiterhin kritisch mit kommunalpolitischen Themen auseinandersetzen. Nach seinen Angaben prüft die Rechtsaufsicht derzeit eine von ihm eingereichte Eingabe zu offenen Fragen rund um den Bürgerentscheid.
Abschließend ruft Martini die Schwerinerinnen und Schweriner dazu auf, sich am Bürgerentscheid zum Stadtteilpark Lankow zu beteiligen und ihre Wahlunterlagen einzureichen. Gleichzeitig wünscht er seinem Nachfolger Stephan Schrör eine erfolgreiche Zeit in der Stadtvertretung und bedankt sich bei Unterstützern, Mitarbeitenden der Verwaltung sowie politischen Wegbegleitern.



