Sa, 18. April 2026
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Führung verspielt:
SV Grün-Weiß Schwerin verliert knapp in Todesfelde

Trotz einer Vier-Tore-Führung in der ersten Halbzeit verlieren die Handballerinnen des SV Grün-Weiß Schwerin knapp gegen den SV Todesfelde.

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  • Veröffentlicht September 29, 2025
Neu im Team ist seit dieser Saison Kreisläuferin Rebecca Rappitsch
Neu im Team ist seit dieser Sai­son Kreis­läuferin Rebec­ca Rap­pitsch, Foto: Max Krause

Die Hand­bal­lerin­nen des SV Grün-Weiß Schw­erin haben am Son­ntag ihr erstes Auswärtsspiel gegen SV Todes­felde knapp ver­loren. In ein­er inten­siv­en und span­nen­den Par­tie mit zahlre­ichen Führungswech­seln set­zten sich am Ende die Gast­ge­ber durch und feierten ihren zweit­en Sieg.

Zunächst kamen die Schw­er­iner­in­nen schw­er ins Spiel. Doch mit zunehmender Spielzeit sta­bil­isierte sich das Team und erspielte sich eine 14:10-Führung zur Hal­bzeit, die sog­ar noch deut­lich­er hätte aus­fall­en kön­nen. „Todes­felde kam mit viel Tem­po und stellte uns von Beginn an vor große Her­aus­forderun­gen“, sagte Train­er Johannes Pro­th­mann.

Schw­erin dominiert zur Pause

Nach dem Seit­en­wech­sel sah alles nach einem klaren Auswärtssieg aus und beim Zwis­chen­stand von 17:11 schien Grün-Weiß die Par­tie im Griff zu haben. Doch dann schlichen sich Fehler und Fehlwürfe ein, die Todes­felde für sich nutzen kon­nte. Bis zur 45. Minute schmolz der Vor­sprung auf ein Tor zusam­men, sodass es in der 45. Minute nur noch 18:19 stand.

Span­nende Schlussminuten

Die Schlussphase bot den Zuschauern dann ein wahres Offen­sivspek­takel: 17 Tore fie­len allein in den let­zten zehn Minuten. Trotz großem Kampfgeist reichte es für Grün-Weiß am Ende nicht mehr zum erhofften Punk­t­gewinn. „Wir haben gese­hen, dass wir über das Tem­pospiel erfol­gre­ich sein kön­nen. Aber im Angriff fehlt uns derzeit noch die tak­tis­che Diszi­plin und Kon­se­quenz. Daran müssen wir arbeit­en“, resümierte Pro­th­mann.

Für die Schw­er­iner­in­nen gilt es nun, die Nieder­lage schnell abzuhak­en. Schon am kom­menden Fre­itag wartet mit dem Feiertagsspiel gegen den TSV Nord Har­rislee die näch­ste Her­aus­forderung.