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Tageslicht unter dem Flachdach nachrüsten: Was Eigentümer wissen sollten

Flachdächer sind in Schwerin keine Seltenheit.

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  • Veröffentlicht Juli 20, 2026

 

Von den Wohn­blöck­en in Lankow und Großer Dreesch bis zu Gewer­be­baut­en im Indus­triege­bi­et Sack­tan­nen find­en sich zahlre­iche Gebäude, bei denen das Dach kaum oder gar kein Tages­licht ins Innere lässt. Dabei lässt sich dieses Prob­lem mit ver­gle­ich­sweise über­schaubarem Aufwand lösen.

Wer in einem Gebäude mit Flach­dach lebt oder arbeit­et, ken­nt das Phänomen: Selb­st an son­ni­gen Tagen bleibt es in Innen­räu­men ohne Dachöff­nung erstaunlich dunkel. Kun­stlicht bren­nt den ganzen Tag, die Stromkosten steigen und das Raumge­fühl lei­det spür­bar.

Eine bewährte Lösung sind Lichtkup­peln, die direkt in die Dachfläche einge­set­zt wer­den. Wer Lichtkup­peln direkt bestellen möchte, find­et inzwis­chen spezial­isierte Anbi­eter, die Mod­elle in zahlre­ichen Größen liefern. Die Band­bre­ite reicht von kom­pak­ten For­mat­en ab 40 mal 40 Zen­time­tern bis hin zu großflächi­gen Aus­führun­gen für Hallen oder Werk­stät­ten.

Warum Licht von oben einen echten Unterschied macht

Tages­licht, das von oben ein­fällt, verteilt sich gle­ich­mäßiger als Licht durch seitliche Fen­ster. In Räu­men ohne Außen­wand­fen­ster, etwa in mit­tleren Gebäude­teilen oder Lager­hallen, ist die Dachöff­nung oft die einzige Möglichkeit, natür­lich­es Licht here­inzu­holen. Das wirkt sich direkt auf die Nutzungsqual­ität der Räume aus.

Meck­len­burg-Vor­pom­mern gehört zu den son­nen­schein­re­icheren Bun­deslän­dern Deutsch­lands. Dieses Poten­zial bleibt bei voll­ständig geschlosse­nen Flachdäch­ern ungenutzt. Schon eine einzelne Lichtkup­pel in einem Raum von 20 bis 30 Quadrat­metern kann den Bedarf an kün­stlich­er Beleuch­tung tagsüber erhe­blich reduzieren, was sich über ein ganzes Jahr hin­weg bei den Energiekosten bemerk­bar macht.

Acryl, Polycarbonat und die Frage der Schalen

Mod­erne Lichtkup­peln beste­hen in der Regel aus Acryl­glas oder Poly­car­bon­at. Acryl, auch als PMMA bekan­nt, punk­tet mit hoher Licht­durch­läs­sigkeit und guter UV-Beständigkeit. Poly­car­bon­at hinge­gen ist deut­lich schlagfester und eignet sich beson­ders dort, wo Hagel oder mech­a­nis­che Belas­tun­gen eine Rolle spie­len.

Ein weit­er­er entschei­den­der Fak­tor ist die Anzahl der Schalen. Ein­schalige Kup­peln lassen am meis­ten Licht durch, bieten aber weniger Wärmedäm­mung. Mehrschalige Aus­führun­gen mit bis zu sechs Wän­den senken den U‑Wert erhe­blich und passen zu Gebäu­den, bei denen Energieef­fizienz Pri­or­ität hat.

Neben der Schale­nan­zahl spielt die Tönung eine Rolle. Klare Kup­peln brin­gen max­i­males Licht, opale Vari­anten streuen es dif­fus im Raum, und soge­nan­nte Heat­stop-Aus­führun­gen reduzieren die Wärmeen­twick­lung bei stark­er Sonnene­in­strahlung. Für die Mon­tage wird zudem ein PVC-Auf­satzkranz benötigt, der die Verbindung zwis­chen Dachfläche und Kup­pel her­stellt und in Höhen zwis­chen 16 und 30 Zen­time­tern erhältlich ist.

Worauf es bei der Planung in Schwerin ankommt

Wer ein Flach­dach in Schw­erin nachträglich mit Lichtkup­peln ausstat­ten möchte, sollte zunächst die Sta­tik prüfen lassen. Ger­ade bei älteren Beton­deck­en aus den 1960er- oder 1970er-Jahren ist eine fachgerechte Beurteilung uner­lässlich. Die untere Bauauf­sichts­be­hörde der Lan­deshaupt­stadt kann Auskun­ft darüber geben, ob für die geplante Maß­nahme eine Bau­genehmi­gung erforder­lich ist.

Auch der Brand­schutz ver­di­ent Aufmerk­samkeit. In gewerblich genutzten Gebäu­den schreibt die Lan­des­bauord­nung Meck­len­burg-Vor­pom­mern unter bes­timmten Voraus­set­zun­gen Rauch- und Wärme­abzugsan­la­gen vor. Diese lassen sich mit speziellen Lichtkup­peln kom­binieren, die im Brand­fall automa­tisch öff­nen und so den Anforderun­gen gerecht wer­den.

Bei Sanierun­gen beste­hen­der Dachöff­nun­gen erle­ichtern Adapter­rah­men die Arbeit, weil sie das Anpassen an vorhan­dene Auss­chnitte ermöglichen. CE-zer­ti­fizierte Pro­duk­te nach EN 1873 bieten dabei die nötige Sicher­heit. Lichtkuppeldirekt.de, ein auf Flach­dachver­glasun­gen spezial­isiert­er Online-Anbi­eter, führt unter anderem solche Adapter­rah­men und RWA-Lösun­gen im Sor­ti­ment und berät per Chat, What­sApp oder E‑Mail.

Wirtschaftlich sinnvoll und schnell umgesetzt

Die Kosten für eine einzelne Lichtkup­pel inklu­sive Auf­satzkranz bewe­gen sich je nach Größe und Schale­nan­zahl im Bere­ich von eini­gen hun­dert Euro. Ver­glichen mit dem Ein­bau neuer Seit­en­fen­ster oder dem nachträglichen Anbau eines Lichtschachts ist die Dachlö­sung oft die gün­stigere Vari­ante. Der Ein­bau selb­st dauert bei einem vor­bere­it­eten Dachauss­chnitt häu­fig nur wenige Stun­den.

Für Eigen­tümer in Schw­erin, die ohne­hin eine Dachsanierung pla­nen, lohnt es sich, Lichtkup­peln von Anfang an in das Pro­jekt einzubeziehen. Wer Lichtkup­peln direkt bestellen und zeit­nah ver­bauen will, prof­i­tiert von kurzen Lieferzeit­en. Eine Garantie von zehn Jahren, wie sie einige Her­steller auf ihre Kup­peln geben, schafft zusät­zliche Pla­nungssicher­heit für Bau­vorhaben jed­er Größenord­nung.

Ob Werk­statt in Sack­tan­nen, Prax­is­räume in der Schw­er­iner Innen­stadt oder Wohnge­bäude in Mueßer Holz: Tages­licht durch das Flach­dach ist kein Luxus, son­dern eine tech­nisch aus­gereifte und wirtschaftlich nachvol­lziehbare Maß­nahme. Die Auswahl an For­mat­en, Mate­ri­alien und Zube­hör macht es möglich, für fast jede Dachsi­t­u­a­tion eine passende Lösung zu find­en.