Artenschutz im Fokus:
Tapir-Nachwuchs im Zoo Schwerin – Seltene Geburt nach elf Jahren
Nach elf Jahren gibt es im Zoo Schwerin wieder Tapir-Nachwuchs. Die seltene Geburt gilt als wichtiger Beitrag zum Artenschutz gefährdeter Tierarten.

Im Zoo Schwerin ist erstmals seit elf Jahren wieder ein Flachlandtapir geboren worden. In der Nacht zum Ostermontag brachte Tapir-Dame „Chimera“ ein gesundes Jungtier zur Welt.
Die Geburt gilt als Besonderheit, da Nachzuchten dieser Tierart in Europa zuletzt selten waren. Flachlandtapire gehören zu den gefährdeten Arten, deren Zucht im Rahmen internationaler Programme streng koordiniert wird.
Auch für den Schweriner Zoo ist der Nachwuchs von besonderer Bedeutung. Die letzte erfolgreiche Nachzucht liegt mehr als ein Jahrzehnt zurück. Hintergrund sind unter anderem Vorgaben des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms, das gezielt festlegt, welche Tiere zur Fortpflanzung eingesetzt werden dürfen, um die genetische Vielfalt zu sichern.
Der Zoo nutzt die Gelegenheit, um über den Nachwuchs und die Bedeutung des Artenschutzes zu informieren. Medienvertreter sind für den 10. April zu einem Presse- und Fototermin eingeladen, bei dem das Jungtier vorgestellt werden soll.
Der Zoo Schwerin versteht sich als Artenschutzzoo und beteiligt sich an internationalen Programmen zum Erhalt bedrohter Tierarten. Insgesamt leben dort rund 2.000 Tiere aus mehr als 150 Arten.



