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Mehr Lohn gefordert:
Telekom-Beschäftigte aus Norddeutschland streiken in Schwerin für mehr Geld

Rund 550 Beschäftigte der Telekom haben in Schwerin für höhere Löhne demonstriert. Mit einem Warnstreik vor der nächsten Tarifrunde erhöht Verdi den Druck auf die Arbeitgeber.

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  • Veröffentlicht Mai 21, 2026
Telekom Warnstreik Schwerin
Rund 550 Telekom-Beschäftigte aus Nord­deutsch­land ziehen beim Warn­streik durch Schw­erin.
Foto: Ste­fan Rochow

Rund 550 Beschäftigte der Deutschen Telekom haben sich am Mittwoch an einem Warn­streik in Schw­erin beteiligt. Zu der zen­tralen Kundge­bung hat­te die Gew­erkschaft Ver­di Nord Beschäftigte aus Meck­len­burg-Vor­pom­mern, Ham­burg und Schleswig-Hol­stein aufgerufen. Mit der Aktion soll der Druck vor der näch­sten Tar­ifrunde erhöht wer­den.

Foto: Ste­fan Rochow

Die Demon­stri­eren­den zogen am Vor­mit­tag vom Jäger­weg über die Graf-Schack-Allee und die Geschwis­ter-Scholl-Straße durch die Schw­er­iner Innen­stadt. Anschließend fand auf dem Bertha-Kling­berg-Platz eine Kundge­bung statt. Für die Anreise waren zahlre­iche Busse im Ein­satz. In der Lan­deshaupt­stadt kam es zeitweise zu Verkehrs­be­hin­derun­gen.


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Auf Trans­par­enten standen Slo­gans wie „Mehr Gehalt und das bald“ oder „T ste­ht für trau­rig“. Ver­di wirft der Arbeit­ge­ber­seite vor, bis­lang kein aus­re­ichen­des Ange­bot vorgelegt zu haben. Nach Angaben der Gew­erkschaft liegt nach drei Ver­hand­lungsrun­den lediglich ein soge­nan­ntes Struk­tu­range­bot vor. Die dritte Tar­ifrunde war in der ver­gan­genen Woche ohne Ergeb­nis been­det wor­den.

Foto: Ste­fan Rochow

Ver­di fordert für bun­desweit rund 60.000 Tar­if­beschäftigte eine Ent­gel­ter­höhung von 6,6 Prozent bei ein­er Laufzeit von zwölf Monat­en. Zusät­zlich ver­langt die Gew­erkschaft einen jährlichen Mit­glieder­bonus von 660 Euro. Die Aus­bil­dungsvergü­tun­gen und Ent­gelte dual Studieren­der sollen monatlich um 120 Euro steigen. Für Nach­wuch­skräfte wird zudem ein zusät­zlich­er Mit­glieder­bonus von 240 Euro pro Jahr gefordert.

Die Gew­erkschaft begrün­det ihre Forderun­gen auch mit den Gewin­nen des Konz­erns. Beschäftigte müssten stärk­er an der wirtschaftlichen Entwick­lung beteiligt wer­den, hieß es bei der Kundge­bung. Die näch­ste Ver­hand­lungsrunde ist für den 26. und 27. Mai ange­set­zt. Weit­ere Warn­streiks wur­den bere­its angekündigt.