Tenor Rodrigo Porras Garulo wieder als „Hoffmann“ in Schwerin

Tenor Rodrigo Porras Garulo wieder als „Hoffmann“ in Schwerin. Wiederaufnahme von „Hoffmanns Erzählungen“ am 22. September im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters.

Foto: „Porras Garulo in „Hoffmanns Erzählungen“ Foto: Silke Winkler
 
Der Tenor Rodrigo Porras Garulo wird ab 22. September 2018 wieder für vier Vorstellungen den ekstatischen Dichter „Hoffmann“ am Mecklenburgischen Staatstheater geben. Der junge, mexikanische Tenor ist in Mecklenburg kein Unbekannter. Schon in der Spielzeit 2016/2017 überzeugte er in der Titelrolle von Jacques Offenbachs Oper „Hoffmanns Erzählungen“ auf der Bühne des Großen Hauses. Im Sommer 2018 begeisterte er als „Cavaradossi“ in Puccinis „Tosca“ das Publikum der Schlossfestspiele Schwerin. Nun hat man die Oper „Hoffmanns Erzählungen“ am Mecklenburgischen Staatstheater wieder auf den Spielplan genommen – nicht zuletzt, wegen des durchweg positiven Echos, das die Produktion 2016/2017 beim Publikum auslöste.
 

In Offenbachs fantastischer Oper ist der romantische Dichter E.T.A. Hoffmann der Titelheld einer hypnotisch wirkenden Reise durch Wahn und Wirklichkeit. Während einer Premierenfeier im Theater wird Hoffmann von den Theatergästen aufgefordert, mit seinen Erzählungen für Unterhaltung zu sorgen. Nach anfänglichem Zögern, taucht dieser immer tiefer in seine Fantasie ab. Von seinem eigenen Wahn schließlich völlig berauscht, begegnen dem Dichter drei Frauengestalten: die kühle Olympia, die sich als seelenloser Automat entpuppt, die empfindsame Antonia, der exzessiver Gesang zum Verhängnis wird, und schließlich die betörende Giulietta, durch die Hoffmann fast selbst sein Leben verliert. Seine Sehnsüchte bleiben unerfüllt. Auch, weil im Hintergrund ein Rivale lauert, der in Hoffmanns Fantasien auf diabolische Weise die Fäden zieht. Am Ende droht der Dichter gänzlich zu verzweifeln, gäbe es da nicht einen Freund, der zu ihm hält.

Weitere Termine: 14.10. um 18.00 Uhr, 08.11. um 19.30 Uhr, 13.12. um 19.30 Uhr jeweils im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters.

Diskutieren Sie gerne mit