Traditioneller Laternenumzug zum Auftakt des Martensmarktes am 9. November

Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass zum Auftakt des Schweriner Martensmarktes die Kleinen und Kleinsten mit ihren kunterbunten Laternen durch die Altstadt ziehen.

Laternenumzug zum Auftakt des Martensmarktes Foto: Maxpress

 

Nach der feierlichen Eröffnung des Martensmarktes um 17.45 Uhr, brechen alle um 18.00 Uhr zum Laternenumzug auf. Ein Spielmannszug begleitet den Weg der kleinen und großen Laternenträger mit bekannten Liedern. Bei der Rückkehr auf dem Markt knistern in imposanten Schalen schon heimelige Feuer und Stockbrotgeruch liegt in der Luft. Das Backen des Knüppelkuchen ist ein Erlebnis für die ganze Familie und lässt Kinderherzen höher schlagen. Wer länger bleiben möchte, den erwarten auf der Bühne mittelalterliche Musik und eine Feuershow.

Das ganze Wochenende lang wird mit einem mittelalterlichen Spektakel die Ankunft des Lübecker Martensmannes gefeiert. Händler bieten Holz-, Filz- und Keramikarbeiten an historischen Ständen feil, Tavernen laden zum Aufwärmen ein. Knappen und Edelleute, Mägde und Ritter, Gaukler und Tänzer mischen sich unter das Volk und mittelalterliche Töne erklingen von der Bühne. Sonntag um 14 Uhr ist es dann soweit: Die Kutsche des Martensmannes bahnt sich den Weg durch die tausenden Schaulustigen. Der Gesandte aus Lübeck bringt ein Fass „Lübecker Rotspon“, ein Geschenk der Hansestadt an die Residenzstadt Schwerin. Kurze Zeit später verschwindet dieses nicht in staubigen Kellern, sondern wird mit den Bürgern und Besuchern der Stadt feierlich geteilt. Der Ausschank ist alljährlicher Höhepunkt des dreitägigen Martensmarktes.

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