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Musik auf dem Markt:
TRiPOD rockt alles von Pop bis Schlager

TRiPOD sorgte gestern auf dem Marktplatz wieder für eine ausgelassene Stimmung. Was als Idee in Basel begann, begeistert heute auf Hochzeiten, Stadtfesten und Festivalbühnen.

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  • Veröffentlicht August 6, 2025
Gitar­rist und Sänger Hen­ning Wal­ter (l.), Schlagzeuger und Sänger Christoph Rosen­plän­ter (m.) und Ste­fan Erhardt (r.) spiel­ten gestern auf dem Markt wieder ihr volles Reper­toire an Songs | Foto: max­press

TRi­POD braucht nicht viel, um für beste Stim­mung zu sor­gen – nur ihre Instru­mente, ihre Stim­men und ein Pub­likum, das sich mitreißen lässt. Die drei Musik­er Hen­ning Wal­ter (Gitarre, Gesang), Christoph Rosen­plän­ter (Schlagzeug, Gesang) und Ste­fan Ehrhardt (Bass, Gesang) brin­gen eine kom­plette Musik­palette auf die Bühne und sorgten gestern auf dem Mark­t­platz erneut dafür, dass hun­derte Men­schen tanzten und mit­san­gen.

Der Beginn von TRi­POD

Gegrün­det wurde die Band vor 14 Jahren. Ste­fan Erhardt, der in Crivitz aufgewach­sen ist, arbeit­ete damals als Ton­tech­niker bei der Ramm­stein-Trib­ute-Band Feueren­gel. Genau­so wie Schlagzeuger Christoph Rosen­plän­ter. Als sich die bei­den Kün­stler für ein Konz­ert ein Hotelz­im­mer in Basel teil­ten, ent­stand die Idee, eine kleine Band aus drei Musik­ern zu grün­den – per­fekt für Bars auf der Reeper­bahn, Hochzeit­en oder große Events. Hen­ning Wal­ter, ein ehe­ma­liger Stu­di­en­fre­und von Ste­fan Erhardt, war schnell mit im Boot. In dieser Beset­zung spielt und inter­pretiert die Band nun aller­lei Songs von Rock´n Roll bis Punk und Rock.

Foto: max­press

So viel­seit­ig wie ein iPod

„Wir haben auf ein­er Geburt­stagspar­ty im Zep­pelin gespielt und dafür wur­den Plakate ange­fer­tigt. Wir wur­den gefragt, wie unser Band­name lautet. Ich hat­te nicht viel Zeit nachzu­denken und schlug meinen Band­kol­le­gen den Namen TRi­POD vor. Alle waren damit ein­ver­standen und glück­lich”, so Ste­fan Erhadt. Der Name leit­et sich von dem MP3-Gerät iPod ab und soll darstellen, dass die Band ein genau­so großes Reper­toire an Songs hat, wie ein iPod.

Die drei ken­nen sich mit Musik aus – jed­er hat­te vor TRi­POD bere­its in anderen Bands gespielt. So stieg Ste­fan Erhardt schon mit 16 Jahren in Schüler­bands ein, Hen­ning Wal­ter und Christoph Rosen­plän­ter bracht­en Erfahrun­gen aus der Ham­burg­er Musik­szene mit. An die ersten Auftritte kon­nte sich Ste­fan Erhardt noch gut erin­nern. „Wir haben anfangs kaum geprobt und viel impro­visiert. Es gab ein kleines Reper­toire und einen Grund­stock an Songs, die wir spie­len kon­nten. Dazu zählte zum Beispiel das Lied Won­der­wall. Es gab bei den ersten Auftrit­ten kein Konzept, son­dern nur eine Grun­didee. So kon­nten wir los­gelöster spie­len und hat­ten auch den Mut zu sagen, dass Fehler egal sind”, sagt der Sänger.

Von Geburt­stagspar­tys über Fir­men­feiern

TRi­POD spielt heute regelmäßig auf Stadt­festen, Fir­men­feiern, Geburt­sta­gen und Fes­ti­vals. In Ham­burg waren sie über einige Jahre monatlich in Hotel­bars zu erleben, trat­en bei Mot­topar­tys und Konz­ertrei­hen auf – darunter ein Pro­jekt, bei dem über zehn Wochen hin­weg kein Song dop­pelt gespielt wer­den durfte. Inzwis­chen kann die Band live aus hun­derten Songs wählen. Christoph Rosen­plän­ter spielt neben Schlagzeug nun auch Key­board und elek­tro­n­is­che Ele­mente sor­gen für frische Klänge im Pro­gramm.

„Uns ist wichtig, dass wir die Musik fühlen und uns auf das Pub­likum ein­stellen. Wir wollen nicht abs­tumpfen – dafür sorgt auch unser großes Reper­toire“, sagt Ste­fan Ehrhardt. Mal ist es Baller­mann-Par­ty, mal 70er-Jahre-Nos­tal­gie oder eine Hochzeit – so ist jed­er Auftritt anders und jede Bühne eine neue Her­aus­forderung.

Beson­dere Erin­nerun­gen

Zu den schön­sten Erin­nerun­gen zählen Fir­men­feiern mit Dom­feuer­w­erk in Ham­burg, ein Auftritt auf einem LKW im Heima­tort Crivitz oder der Auftritt zum Tag der Deutschen Ein­heit, bei dem das Pub­likum die Beleuch­tung über­nahm. Auch die Schw­er­iner Bühne auf dem Mark­platz ken­nen die drei inzwis­chen gut: Bere­its zum vierten Mal haben sie beim Musikklub-Pro­jekt gespielt. „Es ist jedes Mal etwas Beson­deres. Hier dür­fen wir noch mehr Kün­stler sein – und das Pub­likum ist großar­tig“, sagt Ehrhardt. „Es ist ein absoluter Traum und wir sind sehr dankbar, das als Beruf machen zu dür­fen“, sagt er weit­er.

Am 17. August spielt TRi­POD erneut in Schw­erin. Dies­mal im Schleswig-Hol­stein-Haus. Dann fol­gt der zweite Teil des gestri­gen Abends.

Der Mark­t­platz war voll. Gestern tanzten und san­gen hun­derte Men­schen zu den Songs von TRi­POD | Foto: max­press