Close

Radfahrer bittet selbst um Alkoholtest:
Polizei stellt 1,75 Promille fest

Ein 23-jähriger Radfahrer bat in Schwerin selbst die Polizei um einen Alkoholtest – mit deutlichem Ergebnis: 1,75 Promille. Jetzt läuft ein Verfahren wegen Trunkenheit auf dem Fahrrad.

Avatar-Foto
  • Veröffentlicht August 25, 2025
Sym­bol­bild

Mit ein­er ungewöhn­lichen Bitte hat ein 23-jähriger Schw­er­iner am Fre­itagabend die Polizei über­rascht: Gegen 19:45 Uhr klopfte der junge Mann an das Fen­ster eines Streifen­wa­gens, der an der Ampel in der Schelf­s­traße Ecke Knaudt­straße stand und bat die Beamten um einen Atemalko­holtest.

Der Rad­fahrer gab an, zuvor auf ein­er Ver­anstal­tung mehrere alko­holis­che Getränke kon­sum­iert zu haben. Die Beamten der Polizei­in­spek­tion Schw­erin kamen der Bitte nach und ließen ihn pusten. Der frei­willige Test ergab einen Atemalko­hol­w­ert von 1,75 Promille – ein klar­er Fall von Trunk­en­heit im Verkehr. Die Polizis­ten leit­eten daraufhin ein Strafver­fahren gegen den 23-jähri­gen deutschen Staats­bürg­er ein.

Auch wenn der Mann selb­st aktiv auf die Polizei zuge­gan­gen war, bleibt die Recht­slage ein­deutig: Ab 1,6 Promille auf dem Fahrrad gilt eine absolute Fahrun­tüchtigkeit. Das Fahren in diese Zus­tand ist straf­bar.