UB fordern Verbesserungen beim Winterdienst

Wenn am kommenden Montag das Winterdienstkonzept der Landeshauptstadt besprochen wird, dann müssen nach Ansicht der Unabhängigen Bürger dringend Verbesserungen vorgenommen werden.

Foto: SDS

 

Manfred Strauss

Am 18. Januar wurde der Winterdienst in der Schwerin dem ersten Härtetest nach der Neukonzeption unterworfen. Für die Unabhängigen Bürger (UB) offenbarten sich hier Defizite, die nun noch einmal überarbeitet werden müssten. Wenn am kommenden Montag das Winterdienstkonzept in der Stadtvertretung beraten wird, dann werden die Unabhängigen Bürger einen Ergänzungsantrag stellen. Die Vorschläge der UB-Fraktion zielen vor allem auf die Bewältigung von schweren winterlichen Witterungslagen.

„Der Räumdienst der SDS ist für normale Wintertage gut aufgestellt. Wenn aber plötzlich oder viel Schnee kommt oder es nachts schneit, sieht es leider nicht so gut aus. Das mussten wir am 18.1.2018 erneut feststellen – über Stunden führten vereiste Straßen und glatte Steigungen zu  erheblichen Problemen. Deswegen muss unseres Erachtens vorbeugend gehandelt werden. Auch nachts müssen bei extremen Wetterlagen zwischen Mitternacht und drei Uhr Räumfahrzeuge der SDS fahren“, so der Ordnungsausschussvorsitzende und UB-Stadtvertreter Manfred Strauß.

 

Fahrzeuge aus anderen Kommunalbetrieben zum Einsatz bringen

 

Silvio Horn

Nach dem Vorschlag der Unabhängigen Bürger sollte bei sich ankündigenden schweren winterlichen Wetterlagen insbesondere bei Anstiegen und gefährlichen Straßen vorbeugend Streugut eingesetzt werden. „Da muss notfalls die Sicherheit im Straßenverkehr Vorrang vor dem Umweltschutz haben“, so Fraktionsvorsitzender Silvio Horn.

Ein weiterer Vorschlag der UB-Fraktion lautet, Personal und Fahrzeuge aus anderen Städtischen Betrieben ergänzend einzusetzen. Horn dazu: „Die SDS hat nur 11 schwere Lkw über 7,5 Tonnen, die eingesetzt werden können. Wir haben aber in unseren städtischen Betrieben mehrere große Lkw, die sicher auch mit einem Räumschild ausgestattet werden können. Wir wollen, dass hier in der kommunalen Familie nach Unterstützungsmöglichkeiten gesucht wird.“

 
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