UB freut sich über Wahlerfolg

Die Wählergemeinschaft UANBHÄNGIGE BÜRGER verbessert sich bei Kommunalwahl auf über 14 Prozent. Das ist ein Stimmenzuwachs von über 7.000 Stimmen. Mit sechs Mandaten wird die Fraktion zukünftig in der Stadtvertretung vertreten sein.

 

Silvio Horn

Die Wählergemeinschaft Unabhängige Bürger bewertet das Wahlergebnis von 14,1 Prozent (2014: 11,2 %) als großen Erfolg. Rund 18.700 Stimmen entfielen auf die parteilose Wählergruppe, die in einigen Stadtteilen wie Warnitz, Neumühle oder Görries sogar den Wahlsieg errungen hat.

„Wir sehen darin eine Anerkennung für die von uns in den letzten Jahren geleistete bürgernahe Arbeit. Im Vergleich zu den etablierten Parteien haben wir als Wählergemeinschaft einen Zugewinn von über 7.000 Stimmen und das in einem insgesamt schwierigen Wahlumfeld. Natürlich schlägt die Protestwahl in Europa auch auf die Kommune durch. Insoweit sind wir sehr stolz und dankbar, dass die Wähler uns in noch größerer Anzahl ihr Vertrauen gegeben haben“, sagte UB-Spitzenkandidat Silvio Horn. Horn selbst erzielt mit 5.818 Einzelstimmen das drittbeste Wahlergebnis aller 198 Kandidaten.

Künftig würden die sechs Stadtvertretern darauf achten, dass die Bürgerinteressen bei allen stadtpolitischen Entscheidungen angemessen berücksichtigt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Wählergruppe. Wichtige Themen für die nächsten Jahren seien:

  • die Umsetzung des Marina-Beschlusses, damit Schwerin endlich eine Wassertankstelle bekommt;
  • die Verbesserung von Ordnung und Sicherheit, u.a. die Qualität von Straßen-reinigung und Winterdienst;
  • die Einführung des vollständig kostenlosen Schülertickets, damit die Mobilität der Schüler wächst;
  • die Optimierung des öffentlichen Verkehrsraumes, u.a. für mehr Sicherheit und bessere Infrastruktur für Radfahrer und
  • der Abbau von baulichen Barrieren im Stadtgebiet, u.a. die Grundsanierung der überwiegend maroden Gehwege.

Losgelöst möchten die UB weiterhin kritisch die Stadtverwaltung begleiten und mehr Bürgernähe einfordern. Über Entscheidungen müssten Bürger frühzeitig und umfassend informiert werden.  „Insbesondere wollen wir dem Stadtrand von Schwerin noch mehr Beachtung widmen, u.a. durch bessere Anbindung an den ÖPNV, durch städtische Infrastruktur wie Schulen, Kindergärten und Begegnungsstätten und durch mobile Verwaltungsdienstleistungen vor Ort“, so Horn.

Redaktion

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