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Land trennt sich vom Generalplaner:
Umbau der „Alten Post” kommt langsamer voran als geplant

Verzögerung bei der Sanierung der Alten Post in Schwerin: Ein Planerwechsel wirft den Zeitplan durcheinander. Wann das Millionenprojekt fertig wird, ist offen.

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  • Veröffentlicht Februar 20, 2026
Die Sanierung der „Alten Post” in der Meck­len­burgstraße verzögert sich. Foto: SBL MV

Die Sanierung der „Alten Post“ in der Schw­er­iner Meck­len­burgstraße verzögert sich. Nach Infor­ma­tio­nen des NDR kommt es im laufend­en Pro­jekt zu einem Wech­sel in der Pla­nung. Das Staatliche Bau- und Liegen­schaft­samt bestätigte, dass man sich derzeit vom bish­eri­gen Gen­er­alplan­er tren­nt. Gründe wur­den nicht genan­nt.

Sanierung sollte Ende 2025 abgeschlossen sein

Kün­ftig sollen ein Objek­t­plan­er sowie weit­ere Fach­plan­er die Arbeit­en übernehmen und das Vorhaben fort­führen. Zwar wür­den die Bauar­beit­en auf Grund­lage der beste­hen­den Pla­nun­gen weit­er­laufen, ein konkreter Fer­tig­stel­lung­ster­min lasse sich aktuell jedoch nicht ser­iös benen­nen, teilte die Behörde mit.

Damit gerät der ursprüngliche Zeit­plan weit­er ins Wanken. Die Sanierung des his­torischen Gebäudekom­plex­es aus dem 19. Jahrhun­dert sollte ursprünglich Ende 2025 abgeschlossen sein. Die Kosten waren mit rund 49 bis 50 Mil­lio­nen Euro ver­an­schlagt. In dem Gebäude sind kün­ftig Arbeit­splätze für rund 230 Beschäftigte der Lan­desver­wal­tung vorge­se­hen.

Bere­its der Pro­jek­t­start war von Verzögerun­gen begleit­et. Die Bauar­beit­en began­nen erst im Herb­st 2023, nach­dem sich unter anderem die Genehmi­gung der Finanzierung hinge­zo­gen hat­te. Ursprünglich sollte damals schon im Früh­jahr mit der Sanierung begonnen wer­den. Ziel war es, das denkmalgeschützte Gebäude zu einem mod­er­nen Ver­wal­tungs­stan­dort mit zeit­gemäßen Arbeits­for­men umzubauen.

Prägender Bau im Stadtzentrum

Der Gebäudekom­plex der Alten Post gehört zu den prä­gen­den Bauw­erken im Schw­er­iner Stadtzen­trum nahe dem Pfaf­fen­te­ich. Errichtet wurde er zwis­chen 1892 und 1897. Nach Jahren des Leer­stands hat­te das Land Meck­len­burg-Vor­pom­mern die Immo­bilie 2019 erwor­ben, um sie für Behör­den­zwecke zu entwick­eln.

Geplant sind neben mod­er­nen Büroflächen auch umfan­gre­iche tech­nis­che Anpas­sun­gen wie etwa bei Brand­schutz, Energiev­er­sorgung und Bar­ri­ere­frei­heit. Trotz der laufend­en Arbeit­en sorgt der erneute Plan­er­wech­sel nun für zusät­zliche Unsicher­heit beim Zeit­plan. Wann das Pro­jekt tat­säch­lich abgeschlossen wird, ist derzeit offen.


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