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Polizei verstärkt Maßnahmen:
Unfälle in Schwerin nehmen zu

Die Zahl der Verkehrsunfälle in Schwerin ist 2025 gestiegen. Besonders häufig betroffen sind Radfahrer und Fußgänger.

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  • Veröffentlicht April 21, 2026
Mehr Unfälle in Schw­erin: Beson­ders Rad­fahrer und Fußgänger betrof­fen. Polizei set­zt auf Präven­tion. Foto: Sym­bol­bild

 

Die Zahl der Verkehrsun­fälle in der Lan­deshaupt­stadt Schw­erin ist im Jahr 2025 gestiegen. Ins­ge­samt reg­istri­erte die Polizei 3.291 Unfälle, ein Anstieg um 7,1 Prozent gegenüber dem Vor­jahr. Drei Men­schen kamen infolge von Verkehrsun­fällen ums Leben, darunter zwei Fußgänger und ein Rad­fahrer.

Auch die Zahl der Unfälle mit ver­let­zten Per­so­n­en nahm leicht zu. Die Polizei verze­ich­nete 306 solch­er Fälle, sechs mehr als im Jahr zuvor. Ins­ge­samt wur­den 353 Men­schen ver­let­zt, ein Plus von 1,7 Prozent.

Beson­ders häu­fig betrof­fen sind Rad­fahrer und Fußgänger. Rund 40 Prozent der Ver­let­zten waren Rad­fahrer, ins­ge­samt 142 Per­so­n­en. Sie waren an 179 Unfällen beteiligt und gal­ten in mehr als der Hälfte der Fälle als Hauptverur­sach­er. Auch Fußgänger gehören zu den gefährde­ten Verkehrsteil­nehmern. Sie waren in 58 Unfälle ver­wick­elt und stell­ten rund 12 Prozent der Ver­let­zten. In etwa 40 Prozent dieser Fälle wur­den sie als Hauptverur­sach­er eingestuft.

 

Typische Unfallursachen

Zu den häu­fig­sten Ursachen für Unfälle mit Per­so­n­en­schä­den zählen Vor­fahrtsver­stöße, Fehler beim Abbiegen sowie ein zu geringer Sicher­heitsab­stand. Diese Fak­toren spie­len weit­er­hin eine zen­trale Rolle im Unfallgeschehen. Unfälle mit E‑Scootern nehmen zu, spie­len jedoch ins­ge­samt noch eine unter­ge­ord­nete Rolle. Im Jahr 2025 wur­den 26 entsprechende Unfälle reg­istri­ert, deut­lich mehr als im Vor­jahr. Die Zahl der ver­let­zten Fahrer stieg eben­falls. Unverän­dert hoch bleibt die Zahl der Unfall­flucht­en. Ins­ge­samt wur­den 956 Fälle reg­istri­ert.

 

Kontrollen und Prävention im Fokus

Die Polizei set­zte im ver­gan­genen Jahr ver­stärkt auf Kon­trollen und Präven­tion. Dabei wur­den rund 4.200 Ord­nungswidrigkeit­en­ver­fahren wegen über­höhter Geschwindigkeit ein­geleit­et. Hinzu kom­men etwa 600 Ver­fahren wegen der Nutzung elek­tro­n­is­ch­er Geräte am Steuer sowie rund 540 wegen Rotlichtver­stößen. Zudem stell­ten die Ein­satzkräfte knapp 400 Ver­stöße im Zusam­men­hang mit Alko­hol- oder Dro­gene­in­fluss fest.

Par­al­lel dazu organ­isierte die Polizei­in­spek­tion Schw­erin 156 Präven­tionsver­anstal­tun­gen, an denen rund 2.700 Men­schen teil­nah­men. Ein beson­der­er Schw­er­punkt lag auf der Verkehrserziehung von Kindern, etwa im Rah­men von Schul­wegsicherung und Fahrradaus­bil­dung.