Unser Schwerin – unser Theater (2)

Unser Leser Christian Rogler mit Sohn bei seinem Lieblingsgetränkevertrieb Osterburg in Schwerin.
Unser Leser Christian Rogler mit Sohn bei seinem Lieblingsgetränkevertrieb Osterburg in Schwerin.

Warum in die Ferne schweifen? Das Gute liegt so nah. Das fällt einem manchmal erst auf, wenn man selbst in der Ferne lebt. So geht es unserem Leser Christian Rogler. Der selbstständige Unternehmer und Redakteur des Deutsch-Türkischen Journals lebte in Schwerin und hängt der Stadt jetzt noch im fernen Bernburg nach. Auch von dort unterstützt er noch immer das Schweriner Theater.

Schwerin-Lokal: Was bedeutet Ihnen das Schweriner Theater?

Christian Rogler: Auch wenn ich nicht mehr in Schwerin lebe, ist das Schweriner Theater für mich nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch etwas, das in eine solche Stadt einfach gehört. Schwerin wird es – so realistisch muss man leider sein – schwer haben, sich als großer Wirtschaftsstandort in Szene zu setzen. Umso mehr muss die Stadt ihr touristisches Potenzial und ihre Chance nutzen, Menschen anzuziehen, die sich in Schwerin zur Ruhe setzen wollen oder die über die finanziellen Mittel verfügen, in der Stadt Wohneigentum zu erwerben und dort ihre Freizeit zu verbringen. Dafür muss Schwerin aber Faktoren wie Schönheit des Ambientes, Lebensqualität und Kultur herausstreichen. Ein hochwertiges Theater gehört da dazu.

Schwerin-Lokal: Wie unterstützen Sie es?

Christian Rogler: Ich schaffe es aus beruflichen Gründen leider nur begrenzt, Wochenenden in Schwerin zu verbringen. Aber wenn, wird auch stets ein Blick auf das aktuelle Theaterprogramm geworfen und diesem bei Gelegenheit auch ein Besuch abgestattet.

Schwerin-Lokal: Was finden Sie gut und was vermissen Sie am Theater?

Christian Rogler: Was klassische Kultur anbelangt, sprechen mich vor allem italienische Opern an. Die „Tosca“ im Mecklenburgischen Staatstheater sehen zu können, ist fast so schön wie in der Arena von Verona. Als Vater interessieren mich vor allem die Kinderprogramme im Theater und ich denke, darauf sollte man noch stärker als bisher setzen. Denn die Kinder von heute sind die potenziellen Stammkunden von morgen.

Redaktion

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