Do, 21. Mai 2026
Close

Angebote an der Haustür:
Polizei warnt vor unseriösen Handwerkern im Raum Schwerin

Die Polizei warnt vor unseriösen Handwerkern im Raum Schwerin. Mehrere Personen bieten Dienstleistungen an Haustüren an und setzen Kunden unter Druck. Hinweise führten zu ersten Tatverdächtigen.

Avatar-Foto
  • Veröffentlicht April 30, 2026
unseriöse Handwerker Schwerin
Die Polizei warnt vor unser­iösen Handw­erk­ern, die im Moment im Raum Schw­erin. Foto: KI/SNO

Die Polizei warnt erneut vor unser­iösen Handw­erk­ern, die derzeit im Raum Schw­erin unter­wegs sind und ihre Dien­stleis­tun­gen über Haustürgeschäfte anbi­eten. Bere­its am Mon­tag hat­ten die Behör­den erst­mals vor entsprechen­den Vor­fällen gewarnt. Seit­dem sind weit­ere Hin­weise aus der Bevölkerung einge­gan­gen.

Nach bish­eri­gen Erken­nt­nis­sen hal­ten sich die betr­e­f­fend­en Per­so­n­en weit­er­hin in Schw­erin sowie in angren­zen­den Land­kreisen auf. Zulet­zt wurde der Polizei am gestri­gen Nach­mit­tag ein weit­er­er ähn­lich­er Vor­fall gemeldet.

In den bis­lang bekan­nten Fällen boten die mut­maßlichen Anbi­eter unter anderem das Schleifen von Klin­gen und Werkzeu­gen sowie Reini­gungsar­beit­en an Fas­saden, Ste­in­flächen und Däch­ern an. Dabei ver­suchen sie offen­bar, ihre Dien­stleis­tun­gen direkt an der Haustür zu verkaufen.

Hin­weise aus der Bevölkerung sowie polizeiliche Maß­nah­men führten inzwis­chen zu ersten Erken­nt­nis­sen über mögliche Tatverdächtige. In den Fokus der Ermit­tlun­gen geri­eten drei franzö­sis­che Staat­sange­hörige im Alter von 16, 22 und 29 Jahren.

Die Polizei rät weit­er­hin zur Vor­sicht bei unangekündigten Ange­boten an der Haustür. Unser­iöse Anbi­eter wür­den häu­fig ver­suchen, poten­zielle Kun­den unter Druck zu set­zen, um schnelle Entschei­dun­gen oder Ver­tragsab­schlüsse zu erre­ichen.

Die Polizei emp­fiehlt daher, sich nicht auf spon­tane Haustürange­bote einzu­lassen und Anbi­eter sowie Preise vor ein­er Beauf­tra­gung sorgfältig zu prüfen. Außer­dem soll­ten Inter­essen­ten auf schriftliche Ange­bote und klare Preis­ab­sprachen beste­hen. Von Vorauszahlun­gen oder hohen Forderun­gen direkt vor Ort wird aus­drück­lich abger­at­en.

Wer verdächtige Beobach­tun­gen macht oder selb­st betrof­fen ist, wird gebeten, sich umge­hend bei der Polizei zu melden.