Uraufführung „Nullerjahre“ nach dem Bestseller von Henrik Bolz

Regisseurin Nina Gühlstorff bringt den im Februar 2022 erschienenen Bestseller von Hendrik Bolz „Nullerjahre“ mit dem Schauspielstudio und Ensemblemitgliedern des Mecklenburgischen Staatstheaters auf der Bühne der M*Halle zur Uraufführung.

Das Mecklenburgische Staatstheater in Schwerin. | Foto: privat

Zusammen mit Dramaturgin Katharina Nay hat sie die Bühnenfassung über das authentische Bild einer Jugend in Mecklenburg-Vorpommern geschrieben, die am 27. Januar 2023 das erste Mal zu sehen sein wird. Die Premiere ist ausverkauft, für die zweite Vorstellung am 29. Januar gibt es noch Restkarten.

 

Der Wunsch nach der schönen Welt blieb aus

Wie vertreibt man sich die Zeit? Und wie bekommt man dabei möglichst wenig auf die Fresse? Für Hendrik und seine Freunde ist die Antwort eindeutig: Du musst härter werden. Mit Kraftsport werden die Körper gestählt, mit Rap nach der eigenen Stimme gesucht und mit Drogen der Realität entkommen. Was bleibt ihnen auch anderes übrig? Zwölf Jahre nach der Wende ist die DDR nicht mehr, die bundesdeutsche Einheit noch immer im Werden und vom Versprechen einer schönen Welt mit blühenden Landschaften wenig geblieben.

Henrik Bolz, Jahrgang 1988, aufgewachsen in Stralsund, zog Ende der Nullerjahre nach Berlin, wo er ein Studium in den Sand setzte, in der Redaktion der Internetseite rap.de arbeitete und schließlich beschloss, selbst Rapper zu werden. Gemeinsam mit dem Rapper grim104 bildet er das Hip-Hop-Duo Zugezogen Maskulin und ist Host des Podcasts „Zum Dorfkrug“. Sein Debütroman „Nullerjahre“ über eine Nachwendejugend in Mecklenburg-Vorpommern wurde in kürzester Zeit zum Bestseller.

weitere Vorstellungen: 29. Januar um 18 Uhr, 11. Februar um 19.30 Uhr, 19. Februar und 12. März um 18 Uhr, 23. März um 19.30 Uhr sowie 23. April um 18 Uhr in der M*Halle

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