Schwerpunktaktion:
Kontrollen auf Schwerins Straßen – Polizei achtet auf Vorfahrtsfehler
Seit dem 1. Oktober prüft die Polizei bei Verkehrskontrollen in MV gezielt Vorfahrt und Vorrang. Die landesweite Aktion läuft bis zum Monatsende.

In Kürze:
- Die Schwerpunktkontrollen haben am 1. Oktober begonnen und laufen bis Monatsende.
- Landesweit prüfen Beamte die Einhaltung von Vorfahrts- und Vorrangregeln.
- Neben Kontrollen soll Aufklärung helfen, Unfälle zu verhindern.
Die Polizei hat am Donnerstag landesweite Verkehrskontrollen in MV mit dem Schwerpunkt Vorfahrt und Vorrang begonnen. Bis Ende Oktober achten die Beamten gezielt darauf, ob Verkehrsteilnehmer diese Regeln einhalten.
An der Aktion beteiligen sich die acht Polizeiinspektionen der Polizeipräsidien Rostock und Neubrandenburg. Die Kontrollen gehören zur monatlichen Verkehrssicherheitskampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“.
Wie schwer die Folgen einer missachteten Vorfahrt sein können, verdeutlicht die Polizei mit Unfallzahlen: Sie nennt sechs Todesopfer und knapp 700 Verletzte bei Unfällen durch Vorfahrts- oder Vorrangfehler. 84 Menschen erlitten schwere Verletzungen. Die Jahresangaben zu diesen Zahlen sind in der Mitteilung allerdings widersprüchlich.
Neben der Überwachung des Verkehrs setzt die Polizei auf Aufklärung. Die Beamten sollen Fahrer auf die Gefahren aufmerksam machen, die entstehen, wenn sie anderen Verkehrsteilnehmern die Vorfahrt oder den Vorrang nehmen.
Verkehrskontrollen in MV laufen den ganzen Oktober
Mit dem monatlich wechselnden Schwerpunkt richtet die Polizei ihre Kontrollen auf bestimmte Risiken im Straßenverkehr aus. Im Oktober stehen Situationen im Mittelpunkt, in denen Verkehrsteilnehmer anderen den Vortritt lassen müssen.
Konkrete Kontrollorte und Einsatzzeiten nennt die Polizei in ihrer Ankündigung nicht. Auch gesonderte Angaben zum Umfang der Kontrollen in Schwerin enthält die Mitteilung nicht.





