Wechsel an der Spitze:
Verkehrswacht stellt sich neu auf
Die Landesverkehrswacht Mecklenburg-Vorpommern hat mit Bernd Fritsch einen neuen Präsidenten gewählt. Er will die Verkehrssicherheit weiter stärken.

Die Landesverkehrswacht Mecklenburg-Vorpommern hat einen neuen Präsidenten: Bernd Fritsch wurde auf der Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit gewählt. Zum Vizepräsidenten bestimmten die Delegierten Wilfried Kapischke.
Fritsch tritt die Nachfolge von Ann Christin von Allwörden an, die das Amt in den vergangenen zwei Jahren innehatte. Der neue Präsident bringt umfangreiche Erfahrung mit: Er war bereits Vizepräsident des Verbandes und ist ehemaliger Polizeibeamter. Auch sein Stellvertreter Kapischke verfügt als früherer Inspekteur der Landespolizei über langjährige Expertise im Bereich Verkehrssicherheit.
Fokus auf Verkehrssicherheit bleibt bestehen
In seiner ersten Stellungnahme betonte Fritsch die Bedeutung weiterer Anstrengungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Anlass dafür sei unter anderem die Unfallstatistik des vergangenen Jahres. Demnach kamen 2025 insgesamt 94 Menschen im Straßenverkehr in Mecklenburg-Vorpommern ums Leben.
Ziel der Arbeit der Verkehrswacht bleibe es, die Unfallzahlen nachhaltig zu senken. Dabei setzt der Verband auf direkte Ansprache und Präventionsarbeit vor Ort. Das Konzept „Vision Zero“, also das langfristige Ziel von null Verkehrstoten, sei dabei weiterhin handlungsleitend.
Bestehende Projekte werden fortgeführt
Die Landesverkehrswacht will bewährte Programme fortsetzen. Dazu gehören unter anderem Maßnahmen zur Radfahrausbildung, zur Aufklärung junger Fahrerinnen und Fahrer sowie Initiativen für mehr Sicherheit auf Landstraßen.
Gleichzeitig sieht sich der Verband neuen Herausforderungen gegenüber. So nimmt die Zahl der Unfälle mit Pedelecs zu, auch die Unfallzahlen von Fußgängern bleiben auf einem hohen Niveau. Ein Termin im laufenden Jahr ist das 35-jährige Bestehen der Landesverkehrswacht Mecklenburg-Vorpommern. Die Jubiläumsveranstaltung ist für den 23. Juni in Schwerin geplant. Erwartet werden mehr als 100 Gäste aus den örtlichen Vereinen sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Partnerorganisationen.




