Volleyballerinnen mit guter Chance auf den Meistertitel

Seit Beginn der Volleyball-Bundesliga im Oktober haben die Damen des Schweriner SC ihre Favoritenrolle behalten. Bereits im vergangenen Jahr wurden sie nach einer vierjährigen Pause wieder Deutscher Meister und setzen alles daran, den Titel auch in diesem Jahr innezuhalten.

 

Bis Mitte Dezember führten unsere Damen die Tabelle nahezu ausnahmslos an. Seither sind sie im stetigen Platzwechsel entweder auf Rang Zwei oder Drei. Aktuell ist es jedoch nur der Bronzeplatz, dicht hinter den Stuttgarterinnen und den Tabellenführerinnen aus Dresden.

 

Die Schwankungen in den Platzierungen machen es aber besonders für Wettfreunde reizvoll, auf den Ausgang der Bundesliga zu spekulieren. Für wen der Nervenkitzel zu groß ist, der kann sich auch erstmal an einem der anstehenden Spiele unserer Volleyballerinnen versuchen. Vor allem in den kommenden Partien ist die Chance dabei zu gewinnen besonders hoch. Aber auch der Blick auf die vergangenen Spiele lässt aufatmen, denn verloren hat der SSC Plamberg Schwerin bisher nur dreimal.

 

Bis zum Ende der Bundesliga sind es noch knapp zwei Monate und die Chancen für einen Sieg deshalb noch mehr als gut. Bei den anstehenden Spielen, stehen fast ausnahmslos nur Gegner aus der unteren Tabellenhälfte auf der anderen Seite des Netzes. Nichtsdestotrotz muss der SSC auch noch mal gegen die unmittelbaren Konkurrentinnen aus Stuttgart und Dresden antreten. Dabei werden die Dresdnerinnen vermutlich das härtere Stück Arbeit, denn gegen diese hat das Schweriner Team eine deutlich geringere Gewinnquote als gegen die Damen aus Baden-Württemberg.

 

Nach sechs aufeinanderfolgenden siegreichen Spielen, erfolgte dann die erste, wenn auch sehr knappe Niederlage dieser Bundesliga Saison – gegen die Spitzenmannschaft aus Dresden. Es war ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem erst der fünfte Satz den entscheidenden Sieg für die Sachsen einbrachte. Kurz darauf verloren sie gegen Wiesbaden mit 3:1 und wieder zwei Wochen später auch gegen den Tabellensiebten Vilsbiburg. Nachdem der Auftritt im Europapokal gegen die Südfranzosen Rocheville Le Cannet erfolgreich verlief, holte der SCC-Tross auch im darauffolgenden Rückrundenspiel gegen die Juniorinnen des VCO Berlin einen Sieg.

 

Dank des 3:1 Gewinns in LeCannet ziehen die Schwerinerinnen Ende Januar gegen Khimik Yuzhny aus der Ukraine im Achtelfinale des CEV-Cups auf das Spielfeld. Besonders die wieder genesene Greta Szakmary mit der Rückennummer 1 war in dem Duell gegen Frankreich von entscheidender Wichtigkeit. Sie war zuvor an einer Nasennebenhöhlenentzündung erkrankt und ihr Einsatz somit ungewiss. Szakmary gehört zu den Top Spielerinnen im Team und wurde schon mehrfach in dieser Saison als „Most-Valuable-Player“, also auf Deutsch als „wertvollste Spielerin“, ausgezeichnet.

 

Doch auch die US-Amerikanerin Martenne Bettendorf, die finnische Kaisa Alanko, Offenburgerin Sabrina Krause sowie Berlinerin Denise Hanke und Nordhornerin Jennifer Geertis wurden in er Volleyball-Bundesliga 2017/18 teilweise mehrfach als wertvollste Spielerin ausgezeichnet. Die beste Punkte-Bilanz im Feld hat jedoch die 1,90 Meter große und 23 Jahre junge Herforderin Luisa Lippmann mit bisher fünf Auszeichnungen.

 

Das Team um Trainer Felix Koslowksi ist also gut gerüstet, um den Titel „Deutscher Meister“ erneut nach Mecklenburg-Vorpommern zu holen. Die Chancen für den SSC Palmberg Schwerin stehen gut, doch für die anstehenden Spiele heißt es trotzdem kämpfen, kämpfen, kämpfen.

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