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Warntag in Schwerin:
18 Sirenen werden am Donnerstag getestet

Beim Warntag in Schwerin werden am Donnerstag um 11 Uhr Sirenen, Warn-Apps und Cell Broadcast ausgelöst. Um 11.45 Uhr soll die Entwarnung folgen.

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  • Veröffentlicht September 10, 2026
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Warntag Schwerin
Diese Sire­ne­nan­lage auf dem „Spe­ich­er“ in der Schelf­s­tadt gehört mit sechs Sire­nen­hörn­ern zu den kleineren Anla­gen.
Foto:  Michaela Chris­ten / Lan­deshaupt­stadt Schw­erin

 


In Kürze:

  • Der bun­desweite Warn­tag begin­nt heute um 11 Uhr.
  • In Schw­erin wer­den 18 Sire­nen sowie weit­ere Warn­wege wie NINA und Cell Broad­cast getestet.
  • Gegen 11.45 Uhr ist die Ent­war­nung vorge­se­hen.

 

Heute wird es um 11 Uhr in Schw­erin laut: Beim bun­desweit­en Warn­tag wer­den auch die inzwis­chen 18 Sire­nen im Stadt­ge­bi­et aus­gelöst. Gle­ichzeit­ig sollen Warn­mel­dun­gen unter anderem über Warn-Apps und per Cell Broad­cast auf Mobil­tele­fone geschickt wer­den.

Die Sire­nen senden nach Angaben der Stadt zunächst einen ein­minüti­gen Heul­ton. Gegen 11.45 Uhr fol­gt die Ent­war­nung mit einem ein­minüti­gen Dauer­ton. Für die Bevölkerung beste­ht kein Anlass zur Sorge: Es han­delt sich um einen angekündigten Test der Warn­sys­teme.

In Schw­erin ste­hen mit­tler­weile 18 Sire­ne­nan­la­gen. Nach Angaben der Stadt befind­en sie sich in fast allen Stadt­teilen. Damit ist der Warn­tag zugle­ich ein Prax­is­test für das in den ver­gan­genen Jahren aus­ge­baute Sire­nen­netz.

Getestet wird allerd­ings nicht nur, ob die Tech­nik die Warnsignale aus­löst. Entschei­dend ist im Ern­st­fall auch, ob eine War­nung die Men­schen tat­säch­lich erre­icht. Neben Sire­nen set­zt der Bevölkerungss­chutz deshalb auf mehrere Warn­wege gle­ichzeit­ig.

Warntag in Schwerin über mehrere Kanäle

Um 11 Uhr wer­den bun­desweit Warn­mel­dun­gen ver­bre­it­et. Dazu gehören Radio und Fernse­hen sowie die Warn-App NINA. Auch dig­i­tale Infor­ma­tion­stafeln kön­nen für die War­nung genutzt wer­den.

Eine wichtige Rolle spielt zudem Cell Broad­cast. Dabei wird eine Warn­mel­dung direkt an geeignete Mobil­tele­fone inner­halb eines bes­timmten Funkbere­ichs geschickt. Anders als bei ein­er Warn-App muss dafür keine zusät­zliche Anwen­dung instal­liert sein. Je nach Gerät und Ein­stel­lun­gen kann es jedoch Unter­schiede beim Emp­fang geben.

Fed­er­führend für den bun­desweit­en Warn­tag ist das Bun­de­samt für Bevölkerungss­chutz und Katas­tro­phen­hil­fe (BBK). Mit dem gemein­samen Test sollen tech­nis­che Abläufe über­prüft und die Bevölkerung mit den ver­schiede­nen Warnsignalen ver­traut gemacht wer­den.

18 Sirenen im Schweriner Stadtgebiet

Für Schw­erin ist der Don­ner­stag auch deshalb inter­es­sant, weil das Sire­nen­netz inzwis­chen deut­lich aus­ge­baut wurde. 18 Anla­gen ste­hen nach Angaben der Stadt in fast allen Stadt­teilen zur Ver­fü­gung. Wo möglicher­weise noch Lück­en beste­hen, geht aus der aktuellen Vor­a­bin­for­ma­tion allerd­ings nicht her­vor.

Auch welche Anla­gen seit dem ver­gan­genen bun­desweit­en Warn­tag neu hinzugekom­men sind und wann der weit­ere Aus­bau abgeschlossen sein soll, bleibt zunächst offen. Eben­so ist nicht bekan­nt, ob tech­nis­che Prob­leme beim Warn­tag für jede einzelne Sirene erfasst und anschließend aus­gew­ertet wer­den.

Unab­hängig vom bun­desweit­en Warn­tag testet Schw­erin seine Sire­nen regelmäßig selb­st. Eine Probe­war­nung find­et jew­eils am ersten Sonnabend im April statt. Infor­ma­tio­nen zu den Sire­nensignalen und zum Ver­hal­ten im Ern­st­fall stellt die Stadt auf ihrer Katas­tro­phen­schutz-Seite bere­it.