Warntag in Schwerin:
18 Sirenen werden am Donnerstag getestet
Beim Warntag in Schwerin werden am Donnerstag um 11 Uhr Sirenen, Warn-Apps und Cell Broadcast ausgelöst. Um 11.45 Uhr soll die Entwarnung folgen.

Foto: Michaela Christen / Landeshauptstadt Schwerin
In Kürze:
- Der bundesweite Warntag beginnt heute um 11 Uhr.
- In Schwerin werden 18 Sirenen sowie weitere Warnwege wie NINA und Cell Broadcast getestet.
- Gegen 11.45 Uhr ist die Entwarnung vorgesehen.
Heute wird es um 11 Uhr in Schwerin laut: Beim bundesweiten Warntag werden auch die inzwischen 18 Sirenen im Stadtgebiet ausgelöst. Gleichzeitig sollen Warnmeldungen unter anderem über Warn-Apps und per Cell Broadcast auf Mobiltelefone geschickt werden.
Die Sirenen senden nach Angaben der Stadt zunächst einen einminütigen Heulton. Gegen 11.45 Uhr folgt die Entwarnung mit einem einminütigen Dauerton. Für die Bevölkerung besteht kein Anlass zur Sorge: Es handelt sich um einen angekündigten Test der Warnsysteme.
In Schwerin stehen mittlerweile 18 Sirenenanlagen. Nach Angaben der Stadt befinden sie sich in fast allen Stadtteilen. Damit ist der Warntag zugleich ein Praxistest für das in den vergangenen Jahren ausgebaute Sirenennetz.
Getestet wird allerdings nicht nur, ob die Technik die Warnsignale auslöst. Entscheidend ist im Ernstfall auch, ob eine Warnung die Menschen tatsächlich erreicht. Neben Sirenen setzt der Bevölkerungsschutz deshalb auf mehrere Warnwege gleichzeitig.
Warntag in Schwerin über mehrere Kanäle
Um 11 Uhr werden bundesweit Warnmeldungen verbreitet. Dazu gehören Radio und Fernsehen sowie die Warn-App NINA. Auch digitale Informationstafeln können für die Warnung genutzt werden.
Eine wichtige Rolle spielt zudem Cell Broadcast. Dabei wird eine Warnmeldung direkt an geeignete Mobiltelefone innerhalb eines bestimmten Funkbereichs geschickt. Anders als bei einer Warn-App muss dafür keine zusätzliche Anwendung installiert sein. Je nach Gerät und Einstellungen kann es jedoch Unterschiede beim Empfang geben.
Federführend für den bundesweiten Warntag ist das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Mit dem gemeinsamen Test sollen technische Abläufe überprüft und die Bevölkerung mit den verschiedenen Warnsignalen vertraut gemacht werden.
18 Sirenen im Schweriner Stadtgebiet
Für Schwerin ist der Donnerstag auch deshalb interessant, weil das Sirenennetz inzwischen deutlich ausgebaut wurde. 18 Anlagen stehen nach Angaben der Stadt in fast allen Stadtteilen zur Verfügung. Wo möglicherweise noch Lücken bestehen, geht aus der aktuellen Vorabinformation allerdings nicht hervor.
Auch welche Anlagen seit dem vergangenen bundesweiten Warntag neu hinzugekommen sind und wann der weitere Ausbau abgeschlossen sein soll, bleibt zunächst offen. Ebenso ist nicht bekannt, ob technische Probleme beim Warntag für jede einzelne Sirene erfasst und anschließend ausgewertet werden.
Unabhängig vom bundesweiten Warntag testet Schwerin seine Sirenen regelmäßig selbst. Eine Probewarnung findet jeweils am ersten Sonnabend im April statt. Informationen zu den Sirenensignalen und zum Verhalten im Ernstfall stellt die Stadt auf ihrer Katastrophenschutz-Seite bereit.





