Lesen gegen den Zeitgeist?
Warum Literatur nichts an Bedeutung verliert
Seit zwei Jahrzehnten bringt Liane Römer Menschen in Schwerin über Literatur zusammen. In einem Podcast spricht sie über ihre Leidenschaft für Bücher und die Bedeutung des Lesens.
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Seit rund 20 Jahren bringt Liane Römer Menschen in und um Schwerin zusammen, um über Literatur zu sprechen. Die frühere Deutsch- und Englischlehrerin aus Pinnow hat ihre Leidenschaft für Bücher nach dem Ruhestand keineswegs abgelegt – im Gegenteil: Mit Lesekreisen, Buchempfehlungen und Literaturveranstaltungen setzt sie sich bis heute dafür ein, die Freude am Lesen wachzuhalten.
In unserer neuen Podcast Folge erzählt sie, wie ein Roman ihre Kindheit geprägt hat: „Wie der Stahl gehärtet wurde“ von Nikolai Ostrowski. Die Geschichte des jungen Pawel Kortschagin war für sie der Einstieg in eine lebenslange Liebe zur Literatur. Heute stehen mehr als tausend Bücher in ihren Regalen. Auf ihrem Nachttisch liegt derzeit Helene Bukowskis Roman „Wer möchte nicht im Leben bleiben“.
Wir sprechen mit Liane Römer darüber, was Bücher mit Menschen machen können, warum Literatur auch im Zeitalter von Smartphone und Social Media nichts von ihrer Bedeutung verloren hat und weshalb sie seit vielen Jahren andere Menschen für das Lesen begeistern möchte.
Wer Lust hat, selbst mit anderen über Bücher ins Gespräch zu kommen, findet dazu gleich zwei Möglichkeiten: den Literaturclub der Seniorenakademie, der sich regelmäßig in kleiner Runde trifft, sowie LISTA, den Literaturstammtisch mit Lesungen, Konzertlesungen und Diskussionen. Eigentlich hätte LISTA in einem richtigen Café stattfinden sollen. Warum daraus nichts geworden ist, erfahren die Hörerinnen und Hörer hier aus erster Hand.
Die Programme für den Literaturclub der Seniorenakademie und für LISTA im zweiten Halbjahr 2026 haben wir dieser Mail beigefügt beziehungsweise auf unserer Internetseite zum Download bereitgestellt.
Eine Folge für alle, die gern lesen – und vielleicht auch für diejenigen, die schon lange kein Buch mehr in die Hand genommen haben.




