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Zwischen Einschränkung und Stärke:
Warum Valentina Demir Menschen sensibilisieren möchte

Valentina Demir setzt sich dafür ein, Menschen Einblicke in das Leben mit Sehbehinderung zu geben. Mit Führhund „Flocke“ informiert sie über Brailleschrift und Inklusion.

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  • Veröffentlicht Mai 25, 2026

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Weit­ere Infor­ma­tio­nen

 

„Fol­gen!“, sagt Valenti­na Demir (62) und ihr Führhund „Flocke“ läuft los in Rich­tung Fahrstuhl. Valenti­na und ihren Hund „Flocke“ verbindet eine Flexi-Leine. Sie hat sie an ihrem Oberkör­p­er befes­tigt, stützt sich auf ihren Rol­la­tor und geht ihrem Hund hin­ter­her. Valenti­na Demir sagt über sich selb­st, sie sei blind mit Sehrest „Ich gelte in Deutsch­land vom Gesetz her als blind, da mein Gesichts­feld klein­er als 5° ist. Doch den Aus­druck „geset­zlich Blind“ ver­ab­scheue ich, da es sich für mich dann so anhört, als wenn ich dazu verurteilt wurde“.

„Ich gucke doch genau­so wie Du“, hat sie ein­mal zu einem Kol­le­gen im Call-Cen­ter gesagt. „Nur in ein­er anderen Sprache, zu der mir manch­mal die Vok­a­beln fehlen, aber dann frage ich Dich.“ Und spätestens jet­zt wird klar: Valenti­na Demir ist der Typ, der auch im schlecht­esten Fall noch etwas Gutes ent­deck­en kann.
Ihr Plan: sehen­den Men­schen die Brailleschrift und die Wahrnehmungsmöglichkeit­en von Per­so­n­en mit Ein­schränkun­gen im Sehen nahezubrin­gen. Dazu nutzt Valenti­na einen What­sApp-Kanal und freut sich über Ein­ladun­gen in Nach­barschaft­str­e­ffs, Kitas oder zu anderen Gele­gen­heit­en. Gemein­sam mit „Flocke“ macht sie sich gerne auf den Weg.

Wer wis­sen möchte, wie Valenti­na Demir mit ihrer Sehbe­hin­derung ihren All­t­ag meis­tert und welchen großen Wun­sch sie sich gerne erfüllen möchte, erfährt das in dieser Folge vom Pod­cast „Man müsste mal …“ mit Andreas Lußky und Claus Oellerk­ing.