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Ali Özek von Folienmarkt im Gespräch
Was Kunden 2026 wirklich von modernen Fensterfolien erwarten“

Im Interview mit Ali Özek über sein Geschäft, den Alltag und den Markt der Fensterfolien.

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  • Veröffentlicht Februar 6, 2026
Foto: Sym­bol­bild

 

Die Folien­markt GmbH gehört seit vie­len Jahren zu den führen­den Anbi­etern für funk­tionale Fen­ster­folien in Deutsch­land. Ger­ade jet­zt im Novem­ber, wenn die Tage kürz­er wer­den und viele Men­schen bere­its mit einem Blick Rich­tung Jahreswech­sel pla­nen, stellt sich die Frage, welche Erwartun­gen Kundin­nen und Kun­den im Jahr 2026 an mod­erne Fen­ster­folien stellen. Zwis­chen Energies­paren in der kalten Jahreszeit, Kom­fort­steigerung im Home­of­fice und den ersten Über­legun­gen für ein opti­miertes Wohnum­feld zum Jahres­be­ginn entste­ht ein deut­lich­es Bild. Die Redak­tion hat mit Geschäfts­führer Ali Özek darüber gesprochen, welche Trends aus Sup­port­dat­en und Nutzer­feed­back beson­ders auf­fall­en und warum ein tiefes Kun­den­ver­ständ­nis der Schlüs­sel für Inno­va­tio­nen ist.

Redak­tion: Herr Özek, schön, dass Sie sich Zeit für ein Gespräch mit uns nehmen. Wenn man sich Ihre Web­site anschaut, wird schnell klar, wie lange Folien­markt bere­its im Markt ver­ankert ist. Wie wür­den Sie heute, Ende 2025, Ihre Rolle im Unternehmen beschreiben?

Ali Özek: Ich freue mich eben­falls. Wenn ich auf die ver­gan­genen Jahre zurück­blicke, sehe ich mich inzwis­chen weniger als klas­sis­chen Geschäfts­führer und mehr als Ver­mit­tler zwis­chen den All­t­agsprob­le­men der Men­schen und den tech­nis­chen Möglichkeit­en mod­ern­er Folien. Unsere Kun­den kom­men heute mit sehr unter­schiedlichen Erwartun­gen zu uns, vom Wun­sch nach besserem Innen­raumk­li­ma bis hin zur Frage, wie sie Energie sparen kön­nen, jet­zt wo die kalte Jahreszeit begin­nt. Als Unternehmen haben wir uns darauf eingestellt, Lösun­gen zu bieten, die nicht nur funk­tion­ieren, son­dern wirk­lich in den All­t­ag unser­er Nutzer passen. Unsere Arbeit begin­nt nicht beim Pro­dukt, son­dern beim Ver­ständ­nis der Sit­u­a­tion, in der es später einge­set­zt wird.

Redak­tion: Der Novem­ber ist tra­di­tionell ein Monat, in dem viele Men­schen ihre Wohn­si­t­u­a­tio­nen reflek­tieren, ein­er­seits wegen der käl­teren Tem­per­a­turen, ander­er­seits wegen der bevorste­hen­den Feiertage. Welche Erken­nt­nisse ziehen Sie aus Ihrem Sup­port und Nutzer­feed­back, was Kun­den im Jahr 2026 beson­ders erwarten?

Özek: Genau diese Jahreszeit ver­stärkt Trends, die wir ohne­hin seit Monat­en beobacht­en. Drei The­men dominieren sehr deut­lich. Erstens Wärme und UV-Schutz über das gesamte Jahr hin­weg. Viele Kun­den sagen uns inzwis­chen, dass sie eine Lösung suchen, die im Som­mer die Hitze draußen hält, aber im Win­ter eben­falls spür­bar unter­stützt, indem sie Wärmev­er­luste reduziert. Ger­ade jet­zt im Spätherb­st bekom­men wir viele Rück­mel­dun­gen von Men­schen, die fest­stellen, wie viel Energie über die Fen­ster ver­loren geht. Zweit­ens nach­haltige Lösun­gen, die im All­t­ag wirk­lich funk­tion­ieren. Kun­den wollen im neuen Jahr nicht ein­fach ein Pro­dukt, das nett klingt, son­dern eines, das Energie spart, Ressourcen schont und langfristig Wirkung zeigt. Während einige im Novem­ber schon an Geschenke denken, pla­nen andere par­al­lel ihre Energieop­ti­mierung für das kom­mende Jahr. Die Frage wie man das Zuhause 2026 effizien­ter gestal­ten kann, ist ger­ade stark präsent. Drit­tens steigt der Wun­sch nach Indi­vid­u­al­isierung und leichter Hand­habung. Maß­ge­naue Zuschnitte, eine klare Anleitung, dig­i­tale Unter­stützung und DIY-Möglichkeit­en sind inzwis­chen Stan­dard­er­wartun­gen. Viele Men­schen nutzen die Zeit rund um Wei­h­nacht­en, um Dinge im Haushalt zu erledi­gen, und möcht­en dann Lösun­gen, die sich ohne großen Aufwand umset­zen lassen.

Redak­tion: Wie wirken sich diese Erwartun­gen auf Ihre strate­gis­che Arbeit und die Pro­duk­ten­twick­lung bei Folien­markt aus?

Özek: Ganz erhe­blich. Wir arbeit­en inzwis­chen inten­siv­er am gesamten Erleb­nis, das die Kun­den mit unseren Pro­duk­ten haben. Wenn jemand zum Jahre­sende seine Wohn­räume opti­miert, sei es für die Feiertage oder für ein angenehmeres Zuhause zum Start ins neue Jahr, dann muss unsere Lösung intu­itiv sein und sich unkom­pliziert umset­zen lassen. Beim Wärmeschutz entwick­eln wir Mate­ri­alien weit­er, die das Raumk­li­ma ganzjährig sta­bil­isieren. Im Nach­haltigkeits­bere­ich acht­en wir stärk­er auf Lan­glebigkeit, robus­tere Mate­ri­alien und reduzierte Abfall­men­gen. Viele über­legen zwis­chen den Jahren, welche kleineren Ren­ovierun­gen sie für 2026 ange­hen möcht­en. Genau deshalb stellen wir sich­er, dass Folien unkom­pliziert zu ent­fer­nen sind, falls sich Wohn­si­t­u­a­tio­nen ändern. Beim Ser­vice set­zen wir noch stärk­er auf dig­i­tale Hil­festel­lun­gen. Ger­ade zwis­chen den Feierta­gen möcht­en Kun­den Schritt-für-Schritt-Videos und ver­ständliche Mon­tagetipps nutzen, ohne lange warten zu müssen. Nie­mand möchte am 27. Dezem­ber mit halbfer­tiger Folie am Fen­ster ste­hen.

Redak­tion: Sie erwäh­nen Trans­parenz und Ver­ständlichkeit. Haben Sie das Gefühl, dass Kun­den für 2026 noch stärk­er nach klaren Infor­ma­tio­nen ver­lan­gen?

Özek: Defin­i­tiv. Die Men­schen möcht­en genau wis­sen, was eine Folie leis­tet. Sie wollen ver­ste­hen, wie sich die Raumtem­per­atur verän­dert, wie viel Energie sich eins­paren lässt und wie sich Licht und Sichtver­hält­nisse anpassen. Beson­ders jet­zt, zum Jahre­sende, pla­nen viele ihre Investi­tio­nen für 2026 und möcht­en sich­er sein, dass sie langfristig die richtige Entschei­dung tre­f­fen. Es reicht nicht mehr, tech­nis­che Dat­en ein­fach aufzulis­ten. Kun­den wollen den Zusam­men­hang und die prak­tis­che Bedeu­tung ver­ste­hen. Sie wollen erken­nen, wie sich ihr All­t­ag durch eine Instal­la­tion verän­dert.

Redak­tion: Welche Kun­den­grup­pen beobacht­en Sie derzeit als beson­ders aktiv?

Özek: Es gibt zwei Grup­pen, die im Novem­ber deut­lich her­ausstechen. Mieter, die häu­fig zum Jahre­sende umziehen oder ren­ovieren und schnelle, flex­i­ble Lösun­gen brauchen. Für sie sind Folien, die sich rück­stand­s­los ent­fer­nen lassen, beson­ders inter­es­sant. Und Eigen­tümer, die den Jahreswech­sel als Startschuss für Verbesserungs­maß­nah­men nutzen. Sie informieren sich schon jet­zt, kaufen aber oft erst im Jan­u­ar oder Feb­ru­ar. Für diese Gruppe spielt Energieef­fizienz eine beson­ders große Rolle. Dazu kommt die Gruppe der Home­of­fice-Nutzer. Ger­ade im Dezem­ber, wenn viele von zuhause arbeit­en, wird ihnen bewusst, wie stark Blendun­gen oder Tem­per­aturschwankun­gen den All­t­ag bee­in­flussen.

Redak­tion: Welche Her­aus­forderun­gen sind für Sie als Anbi­eter in dieser Jahreszeit beson­ders auf­fäl­lig?

Özek: Die wohl größte Her­aus­forderung ist die Erwartung an schnelle Ergeb­nisse. Im Novem­ber und Dezem­ber möcht­en die Men­schen Lösun­gen, die unkom­pliziert sind und ohne lange Vor­bere­itung funk­tion­ieren. Zudem ist Beratung enorm wichtig. Viele fra­gen, ob eine Mon­tage im Win­ter möglich ist oder bess­er auf das neue Jahr ver­schoben wer­den sollte. Auch die Anforderun­gen an dig­i­tale Ser­vices steigen. Wer zwis­chen Advent und Sil­vester opti­mieren möchte, braucht klare Erk­lärun­gen, funk­tion­ierende Bestell­prozesse und schnelle Antworten.

Redak­tion: Welche Trends erwarten Sie für 2026 speziell?

Özek: Drei Entwick­lun­gen sehe ich deut­lich. Erstens ganzjährige Funk­tions­folien, die im Som­mer schützen und im Win­ter Energie sparen. Zweit­ens ästhetis­chere Lösun­gen, denn Fen­ster­folien wer­den immer häu­figer als Designele­ment wahrgenom­men. Dezente Muster, leichte Tönun­gen oder struk­turi­erte Ober­flächen wer­den stärk­er nachge­fragt. Drit­tens Nach­haltigkeit als echt­es Entschei­dungskri­teri­um. Die Kun­den möcht­en Qual­ität, lange Halt­barkeit und Mate­ri­alien, die ressourcenscho­nend hergestellt sind und möglichst in Kreis­läufe zurück­ge­führt wer­den kön­nen.

Redak­tion: Welche Empfehlung wür­den Sie Her­stellern und Anbi­etern geben, die sich 2026 neu aus­richt­en möcht­en?

Özek: Ich hätte drei Empfehlun­gen. Zuhören statt ver­muten. Die Kun­den artikulieren ihre Bedürfnisse sehr klar, beson­ders am Jahre­sende, wenn viele ihr Zuhause bewusst betra­cht­en. Langfristig denken statt kurzfristig verkaufen. Viele pla­nen 2026 schon jet­zt und wollen Lösun­gen, die über Jahre funk­tion­ieren. Und Ser­vice ernst nehmen. Ein gutes Pro­dukt allein reicht nicht mehr. Ohne echte Unter­stützung, trans­par­ente Kom­mu­nika­tion und ver­ständliche Mon­tage­hil­fen wird man im kom­menden Jahr kaum beste­hen.

Redak­tion: Herr Özek, vie­len Dank für das Gespräch und die Ein­blicke in die kom­menden Trends.

Özek: Ich danke Ihnen eben­falls und wün­sche einen guten Start in das neue Jahr.