Ali Özek von Folienmarkt im Gespräch
Was Kunden 2026 wirklich von modernen Fensterfolien erwarten“
Im Interview mit Ali Özek über sein Geschäft, den Alltag und den Markt der Fensterfolien.

Die Folienmarkt GmbH gehört seit vielen Jahren zu den führenden Anbietern für funktionale Fensterfolien in Deutschland. Gerade jetzt im November, wenn die Tage kürzer werden und viele Menschen bereits mit einem Blick Richtung Jahreswechsel planen, stellt sich die Frage, welche Erwartungen Kundinnen und Kunden im Jahr 2026 an moderne Fensterfolien stellen. Zwischen Energiesparen in der kalten Jahreszeit, Komfortsteigerung im Homeoffice und den ersten Überlegungen für ein optimiertes Wohnumfeld zum Jahresbeginn entsteht ein deutliches Bild. Die Redaktion hat mit Geschäftsführer Ali Özek darüber gesprochen, welche Trends aus Supportdaten und Nutzerfeedback besonders auffallen und warum ein tiefes Kundenverständnis der Schlüssel für Innovationen ist.
Redaktion: Herr Özek, schön, dass Sie sich Zeit für ein Gespräch mit uns nehmen. Wenn man sich Ihre Website anschaut, wird schnell klar, wie lange Folienmarkt bereits im Markt verankert ist. Wie würden Sie heute, Ende 2025, Ihre Rolle im Unternehmen beschreiben?
Ali Özek: Ich freue mich ebenfalls. Wenn ich auf die vergangenen Jahre zurückblicke, sehe ich mich inzwischen weniger als klassischen Geschäftsführer und mehr als Vermittler zwischen den Alltagsproblemen der Menschen und den technischen Möglichkeiten moderner Folien. Unsere Kunden kommen heute mit sehr unterschiedlichen Erwartungen zu uns, vom Wunsch nach besserem Innenraumklima bis hin zur Frage, wie sie Energie sparen können, jetzt wo die kalte Jahreszeit beginnt. Als Unternehmen haben wir uns darauf eingestellt, Lösungen zu bieten, die nicht nur funktionieren, sondern wirklich in den Alltag unserer Nutzer passen. Unsere Arbeit beginnt nicht beim Produkt, sondern beim Verständnis der Situation, in der es später eingesetzt wird.
Redaktion: Der November ist traditionell ein Monat, in dem viele Menschen ihre Wohnsituationen reflektieren, einerseits wegen der kälteren Temperaturen, andererseits wegen der bevorstehenden Feiertage. Welche Erkenntnisse ziehen Sie aus Ihrem Support und Nutzerfeedback, was Kunden im Jahr 2026 besonders erwarten?
Özek: Genau diese Jahreszeit verstärkt Trends, die wir ohnehin seit Monaten beobachten. Drei Themen dominieren sehr deutlich. Erstens Wärme und UV-Schutz über das gesamte Jahr hinweg. Viele Kunden sagen uns inzwischen, dass sie eine Lösung suchen, die im Sommer die Hitze draußen hält, aber im Winter ebenfalls spürbar unterstützt, indem sie Wärmeverluste reduziert. Gerade jetzt im Spätherbst bekommen wir viele Rückmeldungen von Menschen, die feststellen, wie viel Energie über die Fenster verloren geht. Zweitens nachhaltige Lösungen, die im Alltag wirklich funktionieren. Kunden wollen im neuen Jahr nicht einfach ein Produkt, das nett klingt, sondern eines, das Energie spart, Ressourcen schont und langfristig Wirkung zeigt. Während einige im November schon an Geschenke denken, planen andere parallel ihre Energieoptimierung für das kommende Jahr. Die Frage wie man das Zuhause 2026 effizienter gestalten kann, ist gerade stark präsent. Drittens steigt der Wunsch nach Individualisierung und leichter Handhabung. Maßgenaue Zuschnitte, eine klare Anleitung, digitale Unterstützung und DIY-Möglichkeiten sind inzwischen Standarderwartungen. Viele Menschen nutzen die Zeit rund um Weihnachten, um Dinge im Haushalt zu erledigen, und möchten dann Lösungen, die sich ohne großen Aufwand umsetzen lassen.
Redaktion: Wie wirken sich diese Erwartungen auf Ihre strategische Arbeit und die Produktentwicklung bei Folienmarkt aus?
Özek: Ganz erheblich. Wir arbeiten inzwischen intensiver am gesamten Erlebnis, das die Kunden mit unseren Produkten haben. Wenn jemand zum Jahresende seine Wohnräume optimiert, sei es für die Feiertage oder für ein angenehmeres Zuhause zum Start ins neue Jahr, dann muss unsere Lösung intuitiv sein und sich unkompliziert umsetzen lassen. Beim Wärmeschutz entwickeln wir Materialien weiter, die das Raumklima ganzjährig stabilisieren. Im Nachhaltigkeitsbereich achten wir stärker auf Langlebigkeit, robustere Materialien und reduzierte Abfallmengen. Viele überlegen zwischen den Jahren, welche kleineren Renovierungen sie für 2026 angehen möchten. Genau deshalb stellen wir sicher, dass Folien unkompliziert zu entfernen sind, falls sich Wohnsituationen ändern. Beim Service setzen wir noch stärker auf digitale Hilfestellungen. Gerade zwischen den Feiertagen möchten Kunden Schritt-für-Schritt-Videos und verständliche Montagetipps nutzen, ohne lange warten zu müssen. Niemand möchte am 27. Dezember mit halbfertiger Folie am Fenster stehen.
Redaktion: Sie erwähnen Transparenz und Verständlichkeit. Haben Sie das Gefühl, dass Kunden für 2026 noch stärker nach klaren Informationen verlangen?
Özek: Definitiv. Die Menschen möchten genau wissen, was eine Folie leistet. Sie wollen verstehen, wie sich die Raumtemperatur verändert, wie viel Energie sich einsparen lässt und wie sich Licht und Sichtverhältnisse anpassen. Besonders jetzt, zum Jahresende, planen viele ihre Investitionen für 2026 und möchten sicher sein, dass sie langfristig die richtige Entscheidung treffen. Es reicht nicht mehr, technische Daten einfach aufzulisten. Kunden wollen den Zusammenhang und die praktische Bedeutung verstehen. Sie wollen erkennen, wie sich ihr Alltag durch eine Installation verändert.
Redaktion: Welche Kundengruppen beobachten Sie derzeit als besonders aktiv?
Özek: Es gibt zwei Gruppen, die im November deutlich herausstechen. Mieter, die häufig zum Jahresende umziehen oder renovieren und schnelle, flexible Lösungen brauchen. Für sie sind Folien, die sich rückstandslos entfernen lassen, besonders interessant. Und Eigentümer, die den Jahreswechsel als Startschuss für Verbesserungsmaßnahmen nutzen. Sie informieren sich schon jetzt, kaufen aber oft erst im Januar oder Februar. Für diese Gruppe spielt Energieeffizienz eine besonders große Rolle. Dazu kommt die Gruppe der Homeoffice-Nutzer. Gerade im Dezember, wenn viele von zuhause arbeiten, wird ihnen bewusst, wie stark Blendungen oder Temperaturschwankungen den Alltag beeinflussen.
Redaktion: Welche Herausforderungen sind für Sie als Anbieter in dieser Jahreszeit besonders auffällig?
Özek: Die wohl größte Herausforderung ist die Erwartung an schnelle Ergebnisse. Im November und Dezember möchten die Menschen Lösungen, die unkompliziert sind und ohne lange Vorbereitung funktionieren. Zudem ist Beratung enorm wichtig. Viele fragen, ob eine Montage im Winter möglich ist oder besser auf das neue Jahr verschoben werden sollte. Auch die Anforderungen an digitale Services steigen. Wer zwischen Advent und Silvester optimieren möchte, braucht klare Erklärungen, funktionierende Bestellprozesse und schnelle Antworten.
Redaktion: Welche Trends erwarten Sie für 2026 speziell?
Özek: Drei Entwicklungen sehe ich deutlich. Erstens ganzjährige Funktionsfolien, die im Sommer schützen und im Winter Energie sparen. Zweitens ästhetischere Lösungen, denn Fensterfolien werden immer häufiger als Designelement wahrgenommen. Dezente Muster, leichte Tönungen oder strukturierte Oberflächen werden stärker nachgefragt. Drittens Nachhaltigkeit als echtes Entscheidungskriterium. Die Kunden möchten Qualität, lange Haltbarkeit und Materialien, die ressourcenschonend hergestellt sind und möglichst in Kreisläufe zurückgeführt werden können.
Redaktion: Welche Empfehlung würden Sie Herstellern und Anbietern geben, die sich 2026 neu ausrichten möchten?
Özek: Ich hätte drei Empfehlungen. Zuhören statt vermuten. Die Kunden artikulieren ihre Bedürfnisse sehr klar, besonders am Jahresende, wenn viele ihr Zuhause bewusst betrachten. Langfristig denken statt kurzfristig verkaufen. Viele planen 2026 schon jetzt und wollen Lösungen, die über Jahre funktionieren. Und Service ernst nehmen. Ein gutes Produkt allein reicht nicht mehr. Ohne echte Unterstützung, transparente Kommunikation und verständliche Montagehilfen wird man im kommenden Jahr kaum bestehen.
Redaktion: Herr Özek, vielen Dank für das Gespräch und die Einblicke in die kommenden Trends.
Özek: Ich danke Ihnen ebenfalls und wünsche einen guten Start in das neue Jahr.
