Wasserschutzpolizei hatte mit Munition und Schwarzfischern zu tun
(pb/red) Die Wasserschutzpolizei zieht nach einem eher ruhig verlaufenen Wochenende eine positive Bilanz. Dennoch zeigte sich an diesem Wochenende wieder einmal die Vielfalt der Aufgabenbereiche, mit denen die Beamten der

(pb/red) Die Wasserschutzpolizei zieht nach einem eher ruhig verlaufenen Wochenende eine positive Bilanz. Dennoch zeigte sich an diesem Wochenende wieder einmal die Vielfalt der Aufgabenbereiche, mit denen die Beamten der Wasserschutzpolizeiinspektion Schwerin betraut sind.
So wurde am Freitag, dem 12.06.2015, der Wasserschutzpolizeiinspektion Schwerin ein Hinweis über einen möglichen Munitionsfund auf einer Sandbank in der Elbe im Bereich der Wasserschutzpolizeistation Dömitz zugetragen.
Der aufmerksame Kanufahrer handelte instinktiv richtig. Er meldete umgehend den munitionsähnlichen Gegenstand der Polizei, die die erforderlichen Maßnahmen in die Wege leitete.
Die Wasserschutzpolizei rät bei Auffinden von vermutlicher Munition, diese nicht zu berühren und die genaue Örtlichkeit der Polizei mitzuteilen.
Wasserschutzpolizei kann Schwarzfischer dingfest machen
Ebenfalls am Freitagabend mussten die Beamten der Wasserschutzpolizeiinspektion Schwerin am Langen Graben in Schwerin für die Fischereiaufsicht unterstützend tätig werden.
Durch die kontrollierenden Fischereiaufseher wurden zwei vermeintliche Fischwilderer festgestellt, die sich weigerten, ihre Personalien gegenüber der Fischereiaufsicht anzugeben. Den Beamten gelang es vor Ort, den Sachverhalt zu klären.
Die festgestellten Personen hatten versucht, mittels Schnüren und kleinen Magneten alte Blinker vom Grund des Langen Grabens zu holen und dabei den Anschein einer verbotenen Fangmethode für die Fischereiaufsicht erweckt.
In M‑V wird die Fischereiaufsicht auch durch ehrenamtliche Fischereiaufseher wahrgenommen, die sich bei den fischereirechtlichen Kontrollen durch einen amtlichen Ausweis zu erkennen geben müssen.
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