Welche Versicherungen sind für Eigenheimbesitzer wichtig

Den Traum vom eigenen Haus hegen derzeit rund 96 Prozent aller Mieter in Deutschland. Wer den Schritt zum Eigenheim wagt, muss sich jedoch nicht nur für das richtige Grundstück und eine passende Immobilie entscheiden.


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Ebenso essenziell ist die finanzielle Absicherung, um bei Zahlungsschwierigkeiten oder Unfällen nicht in Schwierigkeiten zu geraten. Doch welche Versicherungen braucht man als Bauherr oder Eigenheimbesitzer wirklich?

Die Bauherrenhaftpflicht- und Wohngebäudeversicherung

Grundsätzlich ist jeder Eigentümer dazu verpflichtet, sein Grundstück ordnungsgemäß abzusichern. Dabei kann der Eigentümer jedoch nicht nur dann haftbar gemacht werden, wenn das Traumhaus bereits steht. Auch für die Baustelle beim Hausbau ist der Bauherr verantwortlich. So können Eigentümer beispielsweise haftbar gemacht werden, wenn der Bauplatz schlecht beleuchtet ist und sich jemand am Bauzaun oder anderen Gerätschaften verletzt. Es kann sich also lohnen, einen Blick in die Klauseln der eigenen Haftpflichtversicherung zu werfen, da viele das sogenannte Bauherrenrisiko mit abdecken. Doch Vorsicht ist in diesem Fall besser als Nachsicht: Ist die Deckungssumme zu gering, ist der Abschluss einer Bauherrenhaftpflicht empfehlenswert.

Wenn das Haus fertig gebaut ist, sollte man eine Wohngebäudeversicherung abschließen. Sie greift bei Schäden, die beispielsweise an der Hausfassade, der Garage oder am Dach entstehen. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn es um Wetterschäden am Haus geht, denn nicht alle Unwetterschäden werden zwangsläufig von der Wohngebäudeversicherung übernommen. Hierfür bedarf es des Zusatzes der Naturgefahrenversicherung. Entsprechend ratsam ist es beispielsweise, in einem hochwassergefährdeten Gebiet zu überprüfen, ob mögliche Wasserschäden von der Versicherung übernommen werden.

Private Absicherung

Neben dem Haus sollte auch die eigene Zahlungskraft versichert werden. So kann beispielsweise der Tod eines Ratenzahlers schnell zum finanziellen Ruin der Hinterbliebenen führen – vor allem dann, wenn der Verstorbene der Hauptverdiener war. In dem Fall ist es ratsam, die Familie über eine Risikolebensversicherung abzusichern. Anbieter wie CosmosDirekt zahlen den Hinterbliebenen dann eine vereinbarte Summe aus, mit der beispielsweise die Raten für das Haus weiter getilgt werden können. Auch Risikoschutz-Varianten wie der Kinder-Zusatzschutz sind möglich. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Risikolebensversicherung auch als zusätzliche Sicherheit für Kreditgeber dient.

Ebenso unvorhersehbar ist die plötzliche Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit oder einen Unfall. In dem Fall kann man das Risiko des Verdienstausfalls mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung umgehen. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass in dem Vertrag der Verzicht auf eine „abstrakte Verweisung“ aufgeführt wird. Wird diese Klausel ausgeschlossen, können Versicherte nicht dazu verpflichtet werden, einen anderen Beruf auszuüben, der etwa ihren Kenntnissen entspricht.

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