Weltrekord geschafft:
Schweriner knacken bisherige Bestmarke bei Reanimationsstaffel
Seit Mittwoch läuft in der Marienplatz-Galerie eine Reanimationsstaffel. Am Sonnabend um 16 Uhr waren die geplanten 80 Stunden erreicht. Schluss ist damit noch nicht.

In Kürze:
- Am Sonnabend um 16 Uhr waren die geplanten 80 Stunden Reanimation ohne Unterbrechung geschafft.
- Die bisherige Bestmarke von 60 Stunden wurde bereits am Freitagabend überschritten.
- Die Reanimationsstaffel soll weitergehen – möglicherweise noch bis Montag oder Dienstag.
In der Marienplatz-Galerie ist am Sonnabend um 16 Uhr die angepeilte Marke beim Weltrekordversuch im Wiederbeleben erreicht worden. Seit Mittwoch, 8 Uhr, wurde dort ohne Unterbrechung eine Herzdruckmassage an mehreren Trainingspuppen durchgeführt. Zahlreiche Teilnehmer wechselten sich dafür in Schichten ab. Firmen hatten dafür teilweise sogar ihre Mitarbeiter freigestellt.
„Wir haben es geschafft“, sagte Center-Manager Henner Schacht am Sonnabend, nachdem die 80 Stunden erreicht waren. Das Ziel seien zunächst 80 Stunden am Stück gewesen. Doch mit dem Erreichen dieser Marke soll die Aktion noch nicht beendet sein.
Die bisherige Bestmarke für die längste Reanimationsstaffel lag bei 60 Stunden. Sie war im Oktober 2025 von einer Rotkreuz-Abteilung im österreichischen Vorarlberg aufgestellt worden. Diese Marke wurde in Schwerin bereits am Freitagabend überschritten.
Organisiert wird die Aktion vom Verein NOFiAS und dem DRK-Kreisverband Schwerin. Mit dem Rekordversuch wollen sie vor allem darauf aufmerksam machen, wie wichtig schnelle Hilfe bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand ist. Genau darum gehe es auch bei der Botschaft hinter den inzwischen erreichten 80 Stunden.
Reanimationsstaffel soll weiterlaufen
„Wir brauchen jeden Helfer“, sagte Schacht mit Blick auf die Bedeutung von Ersthelfern. Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand können die ersten Minuten entscheidend sein. Die Aktion soll deshalb auch Menschen ermutigen, im Ernstfall nicht auf den Rettungsdienst zu warten, sondern selbst mit der Herzdruckmassage zu beginnen.
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Und auch an den Trainingspuppen in der Marienplatz-Galerie soll zunächst weiter reanimiert werden. Nach Angaben von Schacht könnte die Staffel möglicherweise noch bis Montag oder Dienstag laufen. Ein konkreter Endzeitpunkt steht bislang nicht fest. Das hängt davon ab, wieviele Freiwillige sich noch eintragen. Wer mitmachen möchte, findet auf der Website des DRK Kreisverbands Schwerin die notwendigen Informationen.
Damit könnte die in Schwerin erreichte Marke noch deutlich über die ursprünglich geplanten 80 Stunden hinausgehen. Wie lange die Teilnehmer die Reanimationsstaffel tatsächlich fortsetzen, dürfte sich in den kommenden Tagen zeigen. Eine formelle Bestätigung des neuen Weltrekords steht noch aus.





