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Weltrekord geschafft:
Schweriner knacken bisherige Bestmarke bei Reanimationsstaffel

Seit Mittwoch läuft in der Marienplatz-Galerie eine Reanimationsstaffel. Am Sonnabend um 16 Uhr waren die geplanten 80 Stunden erreicht. Schluss ist damit noch nicht.

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  • Veröffentlicht September 5, 2026
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Weltrekord Wiederbelebung Schwerin
Geschafft: Am Sonnabend um 16 Uhr erre­ichte die Rean­i­ma­tion­sstaffel in der Schw­er­iner Marien­platz-Galerie die angepeilte Marke von 80 Stun­den. Gefeiert wurde der Moment mit Kon­fet­ti – die Aktion soll weit­er­laufen. Foto: Ste­fan Rochow

In Kürze:

  • Am Sonnabend um 16 Uhr waren die geplanten 80 Stun­den Rean­i­ma­tion ohne Unter­brechung geschafft.
  • Die bish­erige Best­marke von 60 Stun­den wurde bere­its am Fre­itagabend über­schrit­ten.
  • Die Rean­i­ma­tion­sstaffel soll weit­erge­hen – möglicher­weise noch bis Mon­tag oder Dien­stag.

In der Marien­platz-Galerie ist am Sonnabend um 16 Uhr die angepeilte Marke beim Wel­treko­rd­ver­such im Wieder­beleben erre­icht wor­den. Seit Mittwoch, 8 Uhr, wurde dort ohne Unter­brechung eine Herz­druck­mas­sage an mehreren Train­ingspup­pen durchge­führt. Zahlre­iche Teil­nehmer wech­sel­ten sich dafür in Schicht­en ab. Fir­men hat­ten dafür teil­weise sog­ar ihre Mitar­beit­er freigestellt.

„Wir haben es geschafft“, sagte Cen­ter-Man­ag­er Hen­ner Schacht am Sonnabend, nach­dem die 80 Stun­den erre­icht waren. Das Ziel seien zunächst 80 Stun­den am Stück gewe­sen. Doch mit dem Erre­ichen dieser Marke soll die Aktion noch nicht been­det sein.

Die bish­erige Best­marke für die läng­ste Rean­i­ma­tion­sstaffel lag bei 60 Stun­den. Sie war im Okto­ber 2025 von ein­er Rotkreuz-Abteilung im öster­re­ichis­chen Vorarl­berg aufgestellt wor­den. Diese Marke wurde in Schw­erin bere­its am Fre­itagabend über­schrit­ten.

Organ­isiert wird die Aktion vom Vere­in NOFiAS und dem DRK-Kreisver­band Schw­erin. Mit dem Reko­rd­ver­such wollen sie vor allem darauf aufmerk­sam machen, wie wichtig schnelle Hil­fe bei einem Herz-Kreis­lauf-Still­stand ist. Genau darum gehe es auch bei der Botschaft hin­ter den inzwis­chen erre­icht­en 80 Stun­den.

Reanimationsstaffel soll weiterlaufen

„Wir brauchen jeden Helfer“, sagte Schacht mit Blick auf die Bedeu­tung von Ers­thelfern. Bei einem Herz-Kreis­lauf-Still­stand kön­nen die ersten Minuten entschei­dend sein. Die Aktion soll deshalb auch Men­schen ermuti­gen, im Ern­st­fall nicht auf den Ret­tungs­di­enst zu warten, son­dern selb­st mit der Herz­druck­mas­sage zu begin­nen.


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Und auch an den Train­ingspup­pen in der Marien­platz-Galerie soll zunächst weit­er rea­n­imiert wer­den. Nach Angaben von Schacht kön­nte die Staffel möglicher­weise noch bis Mon­tag oder Dien­stag laufen. Ein konkreter Endzeit­punkt ste­ht bis­lang nicht fest. Das hängt davon ab, wieviele Frei­willige sich noch ein­tra­gen. Wer mit­machen möchte, find­et auf der Web­site des DRK Kreisver­bands Schw­erin die notwendi­gen Infor­ma­tio­nen.

Damit kön­nte die in Schw­erin erre­ichte Marke noch deut­lich über die ursprünglich geplanten 80 Stun­den hin­aus­ge­hen. Wie lange die Teil­nehmer die Rean­i­ma­tion­sstaffel tat­säch­lich fort­set­zen, dürfte sich in den kom­menden Tagen zeigen. Eine formelle Bestä­ti­gung des neuen Wel­treko­rds ste­ht noch aus.