WEMACOM zieht im Ergebnis positive Bilanz für 2021

Natürlich lief im vergangenen Jahr auch für die WEMACOM mit Sitz in Schwerin nicht alles so wie geplant. Corona-Pandemie und ein Cyberangriff auf den Landkreis Ludwigslust-Parchim sorgten durchaus für dunklere Wolken. Dennoch aber blickt das Telekommunikationsunternehmen auf ein positives Jahr 2021 mit echten Meilensteinen zurück.

Breitbandausbau – derzeit eine der Hauptaufgaben der WEMACOM mit Sitz in Schwerin | Foto: Symbolbild

Den Start ins Jahr 2022 nutzt die WEMACOM Breitband GmbH mit Sitz in Schwerin für einen Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate. Seit Jahresbeginn 2021 hat sich beim geförderten Breitbandausbau der WEMACOM viel getan – zahlreiche Meilensteine wurden erreicht, und erneut war das Telekommunikationsunternehmen vor einige Herausforderungen gestellt.

„Ein besonderes Highlight des vergangenen Jahres ist, dass wir sozusagen ‚Bergfest‘ feiern konnten. Von den rund 6.000 Kilometern Trasse, die wir insgesamt bauen müssen, haben wir etwa 3.500 Kilometer geschafft“, so Volker Buck, Geschäftsführer der WEMACOM. In vielen Bereichen sei der Breitbandausbau sehr gut vorangekommen. „So haben wir bereits zu Beginn des Jahres zwei neue Projektgebiete im Landkreis Ludwigslust-Parchim hinzugewonnen – Hagenow und die Randlage Schwerin. Etwas später folgten dann auch zwei Projektgebiete im Landkreis Rostock“. Zudem konnten die WEMACOM und die beauftragten Tiefbauunternehmen im Landkreis Prignitz und in der Stadt Parchim mit den Bauarbeiten beginnen. „Das ist immer ein toller Moment, weil dann auch für die Menschen vor Ort sichtbar wird, dass etwas passiert und vorangeht“, so Buck.

 

Mehr als die Hälfte der Breitbandtrasse ist verlegt

Noch wichtiger für die Menschen, die von der Bundesförderung Breitband profitieren können, ist aber ihre Anschaltung. Das heißt, der Moment, ab dem sie das schnelle Glasfaser-Internet nutzen können. „Hier haben wir in 2021 viel geschafft. In den Projektgebieten des ersten Förderaufrufs im Landkreis Ludwigslust-Parchim sind inzwischen etwa 6.000 Kundinnen und Kunden am Netz. Auch in den Gebieten des Kommunalinvestitionsförderfonds – Plau am See und Boizenburg – konnten wir die ersten 500 Wohneinheiten anschließen“, berichtet Buck. Besonders erfreut sei die WEMACOM aber, dass nun auch im Landkreis Nordwestmecklenburg die Inbetriebnahme mehrerer tausend Hausanschlüsse gelang. Mehr als 13.000 Kundinnen und Kunden sind hier bis zum Jahresende angeschaltet worden.

Neben allem Positiven hätte das Unternehmen aber auch zwei negative „Höhepunkte“ zu verzeichnen gehabt. Zum einen habe die immer noch kritische Corona-Pandemie die Arbeiten am geförderten Breitbandausbau behindert. Dies habe erneut zu Verzögerungen vor allem im Landkreis Nordwestmecklenburg geführt. „Aber auch der Cyberangriff auf den Landkreis Ludwigslust-Parchim hat uns bei der Planung und in den Genehmigungsverfahren stark beeinflusst“, berichtet der WEMACOM-Geschäftsführer. Hier galt es, entsprechend professionell zu agieren und zu reagieren, so dass 2021 im Ergebnis dennoch positiv blieb. Nun gilt es, auch 2022 weiter mit Hochdruck an der Fertigstellung des modernen Glasfasernetzes zu arbeiten.

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