Wenn die Füße schmerzen: Maßnahmen zur Linderung bei Hallux valgus und Co.


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Wer sensible, druckempfindliche Füße hat oder sich mit einer Fehlbildung der Großzehen (Hallux valgus) plagt, kann mit einigen Maßnahmen schnell Abhilfe schaffen.

Schmerzen sind prinzipiell unangenehm. Vor allem aber Fußschmerzen, denn unsere Füße tragen uns jeden Tag durchs Leben. Eine Beeinträchtigung kann daher weitreichende Folgen haben. Viele reagieren auf das Problem zunächst mit weniger Bewegung, um die schmerzenden Stellen nicht zu belasten. Der entstehende Bewegungsmangel wirkt sich jedoch negativ auf die Gesundheit aus. Zudem sorgt eine Schonhaltung nur bedingt für Abhilfe, denn wer seine Fußschmerzen wirklich dauerhaft lindern möchte, braucht Bewegung – und die richtigen, gesundheitsförderlichen Maßnahmen.

So kann man Fußschmerzen effektiv begegnen

Bei sensiblen Füßen oder einer bestehenden Fehlbildung der Großzehen ist der richtige Schuh das A und O. Vor allem Frauen leiden am sogenannten Hallux valgus. Dabei handelt es sich um eine schmerzhafte Fehlbildung der Großzehen. Im Krankheitsverlauf verbreitert sich der Vorderfuß, was ganz besondere an eine optimale Passform des Schuhwerks stellt. Wichtig sind ein druckfreier Tragekomfort und größtmögliche Bewegungsfreiheit bei gleichzeitig festem Sitz. Spezielle Hallux-Schuhe von spezialisierten Herstellern erfüllen genau diese Bedingungen.

Darüber hinaus können spezielle Einlagen oder Strümpfe Abhilfe schaffen. Experten raten oft auch zu speziellen Fußbandagen, die den Fuß zusätzlich unterstützen können, um Schmerzen zu verringern. Insbesondere bei druckempfindlichen und sensiblen Füßen macht das geeignete Schuhwerk eine Menge aus. Zusätzlich kann und sollte man die Füße mit geeigneten Therapiemaßnahmen unterstützen.

Sanfte therapeutische Ansätze gegen Fußschmerzen

Sensiblen Füßen, die ständig schmerzen, kann man gut mit sanften und alternativen Heilmethoden begegnen. Da diese Heilmethoden oft nicht nur Symptome bekämpfen, sondern direkt an der Wurzel des Übels ansetzen, eignen sie sich besonders für die Anwendung und Behandlung über einen längeren Zeitraum hinweg. Hierzu zählen beispielsweise die Osteopathie und die Akupunktur in Kombination mit Bewegungs- und Ernährungskonzepten. Ebenso ist der Gang zu einem Heilpraktiker eine gute Möglichkeit, Fußschmerzen mit natürlichen Mitteln zu bekämpfen, um vielleicht sogar wieder schmerzfrei laufen zu können. Dabei können Schüßler-Salze oder homöopathische Mittel zum Einsatz kommen. Massagen mit pflanzlichen Cremes, wie Rosskastanie, sorgen für Wohlempfinden. Und auch entspannende Fußbäder mit Kamillenblüten- oder Teebaumöl-Zusätzen können nach einem langen Tag Abhilfe schaffen.

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