„West Side Story“ des Mecklenburgischen Staatstheaters

Schwerin, 25.06.2017 (PM). In der letzten Probenwoche vor der Premiere der 25. SCHLOSSFESTSPIELE SCHWERIN des Mecklenburgischen Staatstheaters, mit Leonard Bernsteins berühmtem Musical „West Side Story“ am 30. Juni 2017 sind fast 25.000 Karten für die 24 Vorstellungen in der Landeshauptstadt verkauft und reserviert.

„Wir freuen uns, dass wir bereits vor der Premiere des berühmten Musicals von Leonard Bernstein in diesem Jahr besser verkauft sein werden, als im vergangenen Sommer insgesamt“, bemerkt der Geschäftsführer und Generalintendant des Mecklenburgischen Staatstheaters Lars Tietje. Für die Premiere am 30. Juni um 20 Uhr mit Blick auf das Schweriner Schloss stehen noch Restkarten zur Verfügung.

 

Der international gefragte Choreograph und Regisseur Simon Eichenberger probt seit rund sechs Wochen mit fast 100 künstlerischen Mitwirkenden für seine Inszenierung von Leonard Bernsteins Version der „Romeo und Julia“-Geschichte. Unter der Musikalischen Leitung von Generalmusikdirektors Daniel Huppert spielt die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, die unterhalb der Bühnenaufbauten fürs Publikum sichtbar platziert wird. Bühnenbildner Stephan Prattes hat für die Szenerie u. a. die Kuppel des Schweriner Schlosses auf dem Alten Garten nachgebaut. Sie bietet Raum für die Begegnungen der Protagonisten Tony und Maria, dem Traumpaar, das keine Zukunft hat. Die Gestaltung der Kostüme für die Schweriner Inszenierung der „West Side Story“ hat Conny Lüders übernommen. Die mitreißenden und zu Herzen gehenden Songs wie „Maria“, „Tonight“, „I Feel Pretty“ oder „Somewhere“ werden von internationalen Gästen und Solisten des Musiktheaterensembles des Mecklenburgischen Staatstheaters interpretiert. So wird in der Rolle der Maria u. a. Mercedesz Csampai zu erleben sein. Für die Partie von Tony konnte Jörn-Felix Alt gewonnen werden. Als Anita stehen Sidonie Smith und Laura Friedrich Tejero in Schwerin auf der Bühne.

 

Dem legendären Dirigenten und Komponisten Leonard Bernstein und seinem Autorenteam glückte vor genau 60 Jahren mit der „West Side Story“ der geniale Coup, Shakespeares „Romeo und Julia“ in die Neuzeit zu übertragen und die berührende Lovestory mit einer faszinierenden Musik neu zu erzählen. Mit der Verschmelzung von Jazz, Swingmusik, lateinamerikanischen Tanzrhythmen und Elementen der italienischen Oper schuf er einen „amerikanischen Sound“ und legte die Grundlage für ein neues Musiktheater-Genre.

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