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WGS kündigt Strafanzeige gegen ASK-Geschäftsführer an

Der Geschäfts­führer der kom­mu­nalen Woh­nungs­ge­sellschaft WGS , Thomas Köchig hat rechtliche Schritte gegen das wider­rechtlich ins Inter­net gestellte Unternehmensen­twick­lungskonzept (UEK) der WGS angekündigt. Auf der Seite der Aktion Stadt- und

  • Veröffentlicht März 21, 2018
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ASK-Geschäfts­führer Stephan Mar­ti­ni Foto: pri­vat

Der Geschäfts­führer der kom­mu­nalen Woh­nungs­ge­sellschaft WGS , Thomas Köchig hat rechtliche Schritte gegen das wider­rechtlich ins Inter­net gestellte Unternehmensen­twick­lungskonzept (UEK) der WGS angekündigt. Auf der Seite der Aktion Stadt- und Kul­turschutz (ASK) wurde das Konzept öffentlich gemacht, obwohl es ein nichtöf­fentlich­es Doku­ment ist, das allerd­ings für Mit­glieder der Schw­er­iner Stadtvertre­tung über das Daten­sys­tem der Stadt zugänglich ist. 

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Köchig weißt darauf hin, dass diese Entschei­dung nicht bedeute, dass sein Unternehmen „intrans­par­ent agieren” wolle. Es gäbe aber klare Regeln in den städtis­chen Gremien. So dür­fen als „nichtöf­fentlich” eingestufte Doku­mente und Infor­ma­tio­nen, die Stadtvertretern bekan­nt wer­den, nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wer­den. Die ASK hat mit Karsten Jagau einen Stadtvertreter in diesem Gremi­um sitzen. 

 

„Denunziation” der Auftragnehmer

 

Die ASK hat­te in ihrem Blog­beitrag behauptet, dass mit dem im Moment laufend­en Abriss der drei Zehngeschoss­er in Lankow die Zahl der Wohnein­heit­en der WGS unter 10.000 Woh­nun­gen sinken würde. Das stünde einem Beschluss der Stadtvertre­tung ent­ge­gen, der besagt, dass die WGS 10.000 Woh­nun­gen in ihrem Bestand hal­ten muss. Die ASK bezieht sich in ihrem Blog­a­r­tikel dabei auf einen Beitrag des NDR, der allerd­ings inzwis­chen nicht mehr abruf­bar ist. 

Thomas Köchig geht in sein­er Ankündi­gung direkt auf den ASK-Geschäfts­führer Stephan Mar­ti­ni ein. Diesem wirft er vor, dass er die Auf­trag­nehmer des Woh­nung­sun­ternehmen bei Behör­den „denun­ziere”. So hat­te Mar­ti­ni behauptet, dass bei Abriss sowohl Bes­tim­mungen des Arbeitss­chutzes als auch des Baum­schutzes mis­sachtet wer­den. Entsprechende Mit­teilun­gen beim Zoll, Bauamt und Umweltamt bracht­en aber kein Ergeb­nis. 

 

Einbruch in die Baustelle

 

Nachts hat­te sich der ASK-Geschäfts­führer wider­rechtlich Zutritt zur Baustelle ver­schafft und seine Erken­nt­nisse auf Face­book veröf­fentlicht. Thomas Köchig kündigte deshalb an, dass man eine Strafanzeige gegen Stephan Mar­ti­ni stellen wolle. „Er selb­st (Stephan Mar­ti­ni – Anm. der Redak­tion) beg­ibt sich ohne Schutz (Helm, Schutzschuhe…) und Baustel­lenken­nt­nis in Gefahr. Ein für mich unfass­bares Vorge­hen.”, sagt Köchig. 

  • Henning Kobs

    Jour­nal­ist. Wohnt in Braun­schweig. Schreibt seit der Grün­dung im Jahr 2013 als freier Mitar­beit­er gele­gentlich für unsere dig­i­tale Tageszeitung. Er arbeit­et vor allem im Back-Office der Redak­tion.

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