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Wie sinnvoll ist eine Hundehaftpflichtversicherung?

Zwar mögen die meisten Hunde im Alltag entspannt und friedlich sein, dennoch können auch die ruhigsten Vierbeiner einmal Schäden verursachen. Damit Herrchen und Frauchen in einer solchen Situation stets ruhig

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  • Veröffentlicht September 21, 2020

 

Die Besitzer des Tieres wer­den durch die Hun­de­haftpflichtver­sicherung gegen entste­hende Kosten und Fol­gekosten abgesichert, falls der Hund ein­mal einen Schaden verur­sacht. Wenn in diesen Fällen kein Ver­sicherungss­chutz beste­ht, müssen die Besitzer des Hun­des für die Schä­den mit ihrem pri­vat­en Ver­mö­gen haften. Abhängig von dem jew­eili­gen Aus­maß des Schadens kann dadurch schnell eine finanziell bedrohliche Sit­u­a­tion entste­hen.

 

Alltag mit Hund – Die häufigsten Schäden

In vie­len Fällen kommt es genau dann zu einem Schaden, wenn Her­rchen oder Frauchen damit über­haupt nicht rech­nen.

Besucht ein Hund beispiel­sweise mit seinem Besitzer einen Hun­de­platz, sind dort oft Bet­ten und Spielzeuge für die Hunde zu find­en. Beschädigt der eigene Hund in dieser Sit­u­a­tion die Ausstat­tung des Hun­de­platzes, kann dies unnötige Kosten nach sich ziehen. Eine Hun­de­haftpflichtver­sicherung würde so ent­standene Schä­den übernehmen. Selb­st, wenn es sich nur über einen über­schaubaren Schaden han­delt, haben sich die Ver­sicherungs­beiträge, die über die Jahre erbracht wer­den, schnell aus­gezahlt. Im Jahr kostet eine gute Hun­de­haftpflichtver­sicherung häu­fig näm­lich nicht mehr als cir­ca 35 Euro.

Auch, wenn der Hund mit zu Besuch bei Fre­un­den oder Bekan­nten ist, kann es schnell zu einem Schaden kom­men. Springt der Hund in der für ihn unbekan­nten und unge­wohn­ten Umge­bung wild herum, ist es nicht sel­ten, dass er mit seinem Schwanz beispiel­sweise das teure Porzel­lan vom Tisch fegt. So kön­nen schnell Schä­den in Höhe von eini­gen hun­dert Euro entste­hen. Auch diese Kosten wür­den von ein­er Hun­de­haftpflichtver­sicherung über­nom­men.

Weitaus höhere Kosten kann es nach sich ziehen, wenn der Vier­bein­er bei dem mor­gendlichen Spazier­gang verträumt auf die Straße läuft, was dazu führt, dass ein her­an­na­hen­des Auto auswe­ichen muss und dabei ein park­endes Auto beschädigt. Selb­st, wenn dadurch kein Per­so­n­en­schaden entste­ht, kann der Blech­schaden dur­chaus mehr als 10.000 Euro betra­gen. Auch in diesem Fall kommt die Hun­de­haftpflichtver­sicherung für die ent­stande­nen Kosten auf.

 

Das kostet eine empfehlenswerte Hundehaftpflichtversicherung

Das Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis ist bei ein­er Hun­de­haftpflichtver­sicherung ein äußerst wichtiges Kri­teri­um. Im Inter­net find­en sich viele Ver­gle­ich­sportale, mit denen die passende Ver­sicherung für den Vier­bein­er schnell und unkom­pliziert gefun­den wer­den kann.

Oft ist es gün­stiger, wenn die Ver­sicherungs­beiträge in Form ein­er jährlichen Ein­malzahlung erbracht wer­den, statt die Beiträge jeden Monat zu bezahlen. Die tat­säch­lichen Tar­ife richt­en sich häu­fig auch nach der Laufzeit des Ver­sicherungsver­trages. Desto länger der Ver­trag läuft, desto niedriger gestal­tet sich also der Beitrag.

Es ist für Hun­de­hal­ter empfehlenswert, sich zu über­legen, ob sie kleinere Schä­den aus eigen­er Tasche zahlen möcht­en. Die Ver­sicherungskosten kön­nen durch eine solche Selb­st­beteili­gung zusät­zlich gesenkt wer­den.

 

Abschluss einer Hundehaftpflicht – Darauf muss geachtet werden

Es gibt unter­schiedliche Fak­toren, auf die Hun­de­hal­ter vor dem Abschluss der Ver­sicherung acht­en soll­ten. Wer gerne mit seinem Hund gemein­sam in den Urlaub fährt, sollte zum Beispiel Wert darau­fle­gen, dass auch Aus­land­schä­den in der Hun­de­haftpflichtver­sicherung inkludiert sind.

Sehr teuer wer­den beson­ders Per­so­n­en- oder Autoschä­den. Damit kein finanzieller Ruin bei der­ar­ti­gen Schä­den dro­ht, sollte die Deck­ungssumme der Ver­sicherung min­destens fünf Mil­lio­nen Euro betra­gen. Auch das Führen ohne Leine sollte die Ver­sicherung umfassen, wenn der Hund oft unan­geleint spazieren geht.

Ab und zu passen mit Sicher­heit auch ein­mal Ver­wandte oder Fre­unde auf den Vier­bein­er auf. Schä­den, die sich in dieser Zeit ereignen, soll­ten durch eine gute Hun­de­haftpflicht eben­falls abgesichert sein, das gle­iche gilt für Miet­sach­schä­den.