„WIR ALLE sind das belasso…“

(Anzeige) - Sie ist so etwas wie das inoffizielle "Maskottchen" des Sportparks Belasso. Daher waren viele Kunden, aber auch das Team traurig als Nicole Hartung ankündigte, das belasso zu verlassen. Manchmal kommt dann aber doch alles ganz anders. Nicole Hartung über ihre Rückkehr ins belasso, ihre Quali zum Milon Coach und ihre Hoffnungen für das neue belasso.

Nicole Hartung unterstützt eine Kundin beim Milon Circle
Foto: Marko Michels

Frage: Nicole, erst weinten alle Tränen, einige zwar nur Krokodilstränen, andere schluchzten, wiederum andere verfielen in Frühjahrsdepressionen und plötzlich bist Du wieder „an Bord“ der belasso-Kogge. Was ist los?

Nicole Hartung: Was soll schon los sein? Alles, was nicht fest ist! Ach, es ist halt so: Mit dem neuen Pächter des belasso, Jan Ziesing, gab es ein offenes und sachliches Gespräch Ende Februar.

Es ging auch um die Vereinbarkeit von Familie und Arbeit, um Qualifizierungsmöglichkeiten, Veränderungen im belasso und berufliche Perspektiven. In der Vergangenheit musste ich ja aus beruflichen Gründen oft auf die Familie verzichten – und ich bin letztendlich Mutter von zwei kleinen Töchtern, die mich, wie auch mein Ehemann Antonio, ganz einfach brauchen. Was für mich auch wichtig war und ist: Herr Ziesing konnte mir berufliche Perspektiven im belasso, verbunden mit entsprechenden Weiterbildungen, aufzeigen.

Er hat schon ein attraktives und realistisches Zukunftskonzept zum belasso, ob es den baldigen SpielPark für die Kids, die Trainingscamps, die virtuellen Kursangebote, der Umbau des Fitnessbereiches, eine Schwimmanlage oder die geplante intensivere Kooperation mit den Vereinen in Schwerin bzw. ganz M-V betrifft. Natürlich weiß ich, wie schwierig das sein wird, zumal wir in Zeiten der Skeptiker und Besitzstandwahrer leben, die neuen Ideen gegenüber sehr reserviert sind, um es vorsichtig zu sagen.

Vieles lief in der Vergangenheit auch im belasso nicht sonderlich gut. Jetzt gibt es die Chance für ein neues belasso – und ich möchte gern meinen persönlichen Teil dazu beitragen, dass dieses neue belasso ein Erfolg wird. Wenn es das belasso nun nicht schafft – wann dann?!

Frage: Nun warst Du am ersten März-Wochenende gleich zu einer Weiterbildung zum Milon Coach in München… Wie war es?

Nicole Hartung: Aufregend. Die Aufregung fing schon beim Flug an. Nach zwanzig Jahren das erste Mal wieder zu fliegen, ist doch schon eine kleine Nummer für sich. Insgesamt war ich für vier Tage in dieser Präsenz-Phase. Vorher wurde mir ein Ordner mit den Lehrmaterialien zugestellt.

Nach dem dritten Tag fand direkt die theoretische Prüfung statt – Daumen drücken, dass diese auch bestanden wurde, denn in 14 Tagen kommen die Testergebnisse…

Am vierten Tag haben wir uns komplett mit der Praxis beschäftigt. Ich konnte neue Dinge lernen, so das Coaching. Zudem erhielt ich mehr Input zum Milon Kraft Zirkel. Letztendlich konnte ich auch bestehendes Wissen auffrischen, zur Anatomie bzw. Physiologie oder zum Herz-Kreislauf-System. Ich freue mich, meine neuen Erkenntnisse auch unseren Mitgliedern näher zu bringen.

Letzte Frage: Was sind Deine ganz persönlichen Hoffnungen, die Du mit dem belasso verbindest?

Nicole Hartung: Meine ganz persönlichen Hoffnungen? Dass das belasso bald in neuem Licht erscheint und ich im Großen und Ganzen daran mitwirken darf, wie eingangs schon dargelegt. Auch hoffe ich, dass unsere kollegiale Zusammenarbeit – zwischen den verschiedenen Bereichen – noch intensiver wird. Denn wir sind ALLE ein Team. Und WIR sind das belasso. Und nur ein sehr gutes Team kann auch sehr gut funktionieren und sich stetig verbessern.

Vielen Dank und weiterhin alles erdenklich Gute für Dich beruflich und familiär!

Das Interview führte Marko Michels.

Redaktion

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