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KURS (+) | Mieten und Millionen:
Wie viel Staat braucht günstiger Wohnraum?

3.404 Wohnungen stehen in Schwerin leer und trotzdem steigen die Mieten. Wie passt das zusammen? Hinter den Zahlen steckt ein Problem, das sich mit mehr Wohnungen allein nicht lösen lässt.

  • Veröffentlicht Oktober 3, 2026
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An der Cot­tbuser Straße entste­hen 38 öffentlich geförderte Woh­nun­gen. Solche Pro­jek­te sollen das Ange­bot an bezahlbarem Wohn­raum in Schw­erin erweit­ern. (Foto: Ste­fan Rochow)

In Kürze:

  • In Schw­erin ste­hen 3.404 Woh­nun­gen leer. Doch nicht alle sind sofort ver­mi­et­bar oder passen zur Nach­frage.
  • Höhere Baukosten und Zin­sen erschw­eren es, gün­sti­gen Wohn­raum zu schaf­fen oder zu sanieren.
  • Das Land fördert Sozial­woh­nun­gen mit zinslosen Dar­lehen und Schulden­er­lassen, um bezahlbare Mieten zu ermöglichen.

3.404 Woh­nun­gen ste­hen in Schw­erin leer. Gle­ichzeit­ig sind die Mieten gestiegen, Bauen und Sanieren sind erhe­blich teur­er gewor­den und das Land unter­stützt sozialen Woh­nungs­bau inzwis­chen mit zinslosen Dar­lehen und Tilgungsnach­lässen. Wie passt das zusam­men? Ein Blick auf den Schw­er­iner Woh­nungs­markt zeigt: Eine Woh­nung kann sta­tis­tisch vorhan­den sein und trotz­dem nicht als bezahlbar­er Wohn­raum zur Ver­fü­gung ste­hen.

Mehr als 3.400 Wohnungen stehen leer

Wer nur auf die Zahl der Woh­nun­gen schaut, kön­nte zunächst zu einem ein­fachen Schluss kom­men: Eigentlich müsste in Schw­erin genü­gend Wohn­raum vorhan­den sein. Zum 31. Dezem­ber 2025 zählte die Lan­deshaupt­stadt 14.588 Wohnge­bäude mit ins­ge­samt 59.086 Woh­nun­gen. Davon waren nach Angaben der Stadt 3.404 Woh­nun­gen leer. Rech­ner­isch entspricht das ein­er Leer­stand­squote von rund 5,8 Prozent.

Gle­ichzeit­ig bewegt sich die andere Seite des Woh­nungs­mark­tes in eine andere Rich­tung. Der qual­i­fizierte Miet­spiegel 2026/2027 weist aus, dass die frei vere­in­barten Mieten im unter­sucht­en Zeitraum im gesamten Stadt­ge­bi­et durch­schnit­tlich um 9,1 Prozent gestiegen sind. Für die Auswer­tung standen Dat­en von 25.331 Miet­woh­nun­gen zur Ver­fü­gung, darunter 13.275 Erhöhun­gen von Bestandsmi­eten und 12.056 Neu­vere­in­barun­gen.

Damit entste­ht zunächst ein Wider­spruch: Wenn tausende Woh­nun­gen leer ste­hen, weshalb sorgt dieses Ange­bot nicht dafür, dass Mieten zumin­d­est stag­nieren? Die Antwort liegt unter anderem darin, dass die reine Zahl vorhan­den­er Woh­nun­gen noch wenig darüber aus­sagt, welche Woh­nun­gen tat­säch­lich miteinan­der konkur­ri­eren.

Wohnung ist nicht gleich Wohnung

Der Schw­er­iner Miet­spiegel zeigt, wie unter­schiedlich der lokale Markt ist. Die mit­tleren Ver­gle­ichsmi­eten bewe­gen sich je nach Ausstat­tung, Baual­ter­sklasse und Woh­nungs­größe zwis­chen 4,95 und 11,65 Euro je Quadrat­meter. Den niedrig­sten Wert weist der Miet­spiegel für bes­timmte nicht mod­ernisierte Woh­nun­gen der Bau­jahre 1957 bis 1991 mit mehr als 100 Quadrat­metern aus. Der höch­ste Mit­tel­w­ert ent­fällt auf mod­ernisierte Alt­baut­en mit beson­ders hoher Ausstat­tung.

Damit wird deut­lich, warum eine leer­ste­hende Woh­nung nicht automa­tisch das Gege­nange­bot zu ein­er ver­mi­eteten Woh­nung darstellt. Bau­jahr, Mod­ernisierungszu­s­tand, Ausstat­tung, Größe und Lage bee­in­flussen die ort­sübliche Ver­gle­ichsmi­ete. Eine unsanierte große Woh­nung konkur­ri­ert nicht zwangsläu­fig mit ein­er umfassend mod­ernisierten Alt­bau­woh­nung oder einem Neubau.

 

Deshalb wäre es falsch, aus den 3.404 leer­ste­hen­den Woh­nun­gen zu schließen, dass in Schw­erin eben­so viele bezugs­fer­tige Woh­nun­gen lediglich auf einen Mieter warten. Die öffentlich ver­füg­bare Gesamtzahl gibt zunächst Auskun­ft über den Leer­stand nicht darüber, wie viele dieser Woh­nun­gen sofort ver­mi­et­bar sind oder welchen baulichen Zus­tand sie aufweisen.

Selbst bei der WGS ist Leerstand nicht gleich Leerstand

Wie wichtig diese Unter­schei­dung ist, zeigt die kom­mu­nale Woh­nungs­ge­sellschaft WGS. Sie ver­fügte Ende 2024 über 10.001 Woh­nun­gen und gab ihren ver­mi­etungs­be­d­ingten Leer­stand mit lediglich 2,8 Prozent an. Die durch­schnit­tliche Miete im WGS-Bestand lag bei 5,93 Euro je Quadrat­meter.

Gle­ichzeit­ig erk­lärt die WGS, dass ihre Gebäude unter tech­nis­chen und wirtschaftlichen Gesicht­spunk­ten bew­ertet wer­den. Dabei fließen aus­drück­lich auch die voraus­sichtlichen Kosten möglich­er Sanierungs­maß­nah­men ein. Auf dieser Grund­lage wer­den Sanierung­spri­or­itäten fest­gelegt.

Für Mod­ernisierun­gen müssen nach Angaben der WGS Woh­nun­gen in Einzelfällen bewusst freige­zo­gen wer­den. Leer­stand kann also sog­ar entste­hen, weil Wohn­raum mod­ernisiert wer­den soll. Damit lässt sich zwar nicht erk­lären, weshalb die 3.404 Woh­nun­gen in Schw­erin ins­ge­samt leer ste­hen. Das Beispiel zeigt aber, weshalb die Gesamtzahl allein keine Aus­sage über tat­säch­lich ungenutzten, sofort ver­füg­baren Wohn­raum zulässt.

Bauen ist rund 40 Prozent teurer als 2021

Neben dem vorhan­de­nen Woh­nungs­be­stand hat sich ein zweit­er Fak­tor erhe­blich verän­dert: die Kosten des Bauens. Der Baupreisin­dex des Sta­tis­tis­chen Bun­de­samtes für kon­ven­tionell errichtete Wohnge­bäude erre­ichte im zweit­en Quar­tal 2026 einen Wert von 140,3. Das Basis­jahr 2021 entspricht einem Indexw­ert von 100.

Vere­in­facht aus­ge­drückt liegt das vom Index erfasste Baupreis­niveau damit rund 40 Prozent über dem Basis­niveau von 2021. Allein zwis­chen Mai 2025 und Mai 2026 ver­teuerten sich Neubauleis­tun­gen an Wohnge­bäu­den um weit­ere 5,0 Prozent. Rohbauar­beit­en wur­den 4,9 Prozent und Aus­bauar­beit­en 5,1 Prozent teur­er.

Auch beste­hende Gebäude sind betrof­fen. Die Preise für Instand­hal­tungsar­beit­en an Wohnge­bäu­den – ohne Schön­heit­srepara­turen lagen im Mai 2026 nach Angaben des Sta­tis­tis­chen Bun­de­samtes 5,6 Prozent über dem Vor­jahres­niveau.

Zum Baupreis kommt der Zins

Die zweite Seite der Kalku­la­tion ist die Finanzierung. Der gewichtete Indika­tor der Finanzierungskosten für neue Woh­nungs­baukred­ite an pri­vate Haushalte im Euro­raum lag im August 2026 bei 3,60 Prozent. Bei neuen Kred­iten an Unternehmen betrug der entsprechende Wert 3,77 Prozent.

Diese Zinssätze lassen sich nicht unmit­tel­bar auf ein konkretes Schw­er­iner Mehrfam­i­lien­haus über­tra­gen. Pro­jek­ten­twick­ler, Woh­nung­sun­ternehmen und pri­vate Käufer finanzieren zu unter­schiedlichen Kon­di­tio­nen. Eigenkap­i­tal, Laufzeit, Besicherung und Risiko bee­in­flussen den tat­säch­lichen Zinssatz. Die Zahlen zeigen jedoch, dass Fremd­kap­i­tal heute einen rel­e­van­ten Kosten­fak­tor darstellt.

Auch der Schweriner Immobilienmarkt spürt den Kostendruck

Dass Baupreise und Zin­sen nicht nur ein bun­desweites Phänomen sind, bestätigt der Schw­er­iner Gutachter­auss­chuss. Im Grund­stücks­mark­t­bericht 2026 beschreibt er weit­er­hin Unsicher­heit­en bei Mark­t­teil­nehmern auf­grund steigen­der Baupreise und Bauzin­sen. Gle­ichzeit­ig hat sich die Zahl der Transak­tio­nen wieder erholt.

Im Jahr 2025 wur­den in Schw­erin 649 Grund­stück­skaufverträge abgeschlossen. Das waren 21 Prozent mehr als im Vor­jahr. Der Tief­punkt von 458 Verträ­gen im Jahr 2023 ist damit deut­lich über­schrit­ten. Allerd­ings wur­den auf­grund fehlen­der Bauge­bi­ete nur wenige Grund­stücke für neuen Woh­nungs­bau veräußert.

Der Markt ist also keineswegs zum Erliegen gekom­men. Gle­ichzeit­ig zeigen die amtlichen Schw­er­iner Dat­en, dass Baupreise, Bauzin­sen und das geringe Ange­bot an Bau­grund­stück­en die Rah­menbe­din­gun­gen für neue Wohn­pro­jek­te bee­in­flussen.

Wann rechnet sich eine bezahlbare Wohnung?

Für einen Eigen­tümer oder Investor entste­ht daraus eine schwierige Kalku­la­tion. Ein Gebäude muss gekauft oder errichtet, möglicher­weise umfassend saniert und anschließend dauer­haft bewirtschaftet wer­den. Steigen Bau- und Finanzierungskosten, erhöht sich grund­sät­zlich der Kap­i­talbe­darf eines Pro­jek­tes. Gle­ichzeit­ig lässt sich die ver­langte Miete nicht beliebig erhöhen, wenn Woh­nun­gen am lokalen Markt ver­mi­et­bar bleiben sollen.

Ger­ade bei gün­stigem Wohn­raum wird diese Dif­ferenz inter­es­sant. Während der Schw­er­iner Miet­spiegel Mit­tel­w­erte zwis­chen 4,95 und 11,65 Euro je Quadrat­meter ausweist, müssen Neubaupro­jek­te mit einem Baupreis­niveau kalkulieren, das bun­desweit erhe­blich über dem von 2021 liegt. Aus diesen Zahlen lässt sich keine all­ge­me­ingültige notwendi­ge Miete errech­nen – dafür unter­schei­den sich Grund­stücke, Gebäude, Eigenkap­i­tal und Pro­jek­te zu stark. Sie zeigen aber das Span­nungs­feld, in dem neuer gün­stiger Wohn­raum entste­hen soll.

Der Staat greift massiv in die Finanzierung ein

Wie groß dieses Span­nungs­feld inzwis­chen ist, zeigt die neue Förderung des Lan­des Meck­len­burg-Vor­pom­mern. Seit dem 15. Sep­tem­ber 2026 gilt eine neue Richtlin­ie für den sozialen Woh­nungs­bau. Das Innen­min­is­teri­um begrün­det die Neuregelung aus­drück­lich damit, den erhe­blichen Baukosten stärk­er Rech­nung tra­gen zu wollen.

Das Land erken­nt nun Baukosten von bis zu 5.320 Euro je Quadrat­meter an. Davon kön­nen bis zu 3.990 Euro je Quadrat­meter über ein zins­freies Dar­lehen finanziert wer­den. Nach erfol­gre­ich­er Fer­tig­stel­lung wer­den 30 Prozent der Dar­lehenssumme erlassen. Von max­i­mal 3.990 Euro je Quadrat­meter müssen damit im entsprechen­den Förder­fall lediglich bis zu 2.793 Euro zurück­gezahlt wer­den.

Im Gegen­zug entste­hen bele­gungs- und miet­preis­ge­bun­dene Woh­nun­gen. Die Höch­st­mi­ete beträgt bei diesem Förder­weg 6,75 Euro je Quadrat­meter.

Die Kon­struk­tion macht das wirtschaftliche Prob­lem sicht­bar: Der Staat stellt sehr gün­stiges Kap­i­tal zur Ver­fü­gung und erlässt zusät­zlich einen Teil der Dar­lehenssumme, damit Woh­nun­gen anschließend zu ein­er fest­gelegten Höch­st­mi­ete ange­boten wer­den kön­nen.

In Schwerin lässt sich das bereits konkret beobachten

Wie groß staatliche Förderung bei einem konkreten Schw­er­iner Pro­jekt sein kann, zeigt ein Neubau in der Paulsstadt. An der Ecke Sev­erin­straße und Franz-Mehring-Straße entste­hen 44 Sozial­woh­nun­gen. Die Stadt bez­if­ferte die Kosten des Mehrfam­i­lien­haus­es im Novem­ber 2025 auf rund 15 Mil­lio­nen Euro.

Das Lan­des­förderin­sti­tut unter­stützt dieses Bau­vorhaben mit einem zinslosen Dar­lehen von zehn Mil­lio­nen Euro. Das entspricht rech­ner­isch rund zwei Drit­teln der von der Stadt genan­nten Investi­tion­ssumme von 15 Mil­lio­nen Euro.

Dabei ist eine wichtige Unter­schei­dung notwendig: Zehn Mil­lio­nen Euro Förderung bedeuten nicht, dass dem Investor zehn Mil­lio­nen Euro geschenkt wer­den. Es han­delt sich um ein zinslos­es Dar­lehen. Trotz­dem zeigt die Größenord­nung, welche Bedeu­tung staatlich ver­bil­ligtes Kap­i­tal bei einem konkreten sozialen Woh­nungs­baupro­jekt in Schw­erin haben kann.

Leerstand und steigende Mieten sind kein Widerspruch

Damit löst sich der ver­meintliche Wider­spruch der 3.404 leer­ste­hen­den Woh­nun­gen zumin­d­est teil­weise auf. Die Schw­er­iner Sta­tis­tik weist zwar einen erhe­blichen Leer­stand aus. Sie sagt aber nicht, dass sämtliche Woh­nun­gen bezugs­fer­tig und unmit­tel­bar am Markt ver­füg­bar sind. Gle­ichzeit­ig zeigt der Miet­spiegel erhe­bliche Unter­schiede zwis­chen nicht mod­ernisierten und hochw­er­tig mod­ernisierten Woh­nun­gen.

Hinzu kommt die Kosten­seite. Der Baupreisin­dex für Wohnge­bäude liegt rund 40 Prozent über dem Basis­niveau von 2021, Instand­hal­tungsar­beit­en haben sich zulet­zt weit­er ver­teuert und Fremd­kap­i­tal kostet wieder spür­bar Zin­sen. Selb­st der Schw­er­iner Gutachter­auss­chuss nen­nt Baupreise und Bauzin­sen als Fak­toren, die den örtlichen Immo­bilien­markt bee­in­flussen.

Geht bezahlbares Wohnen also noch ohne den Staat?

Eine pauschale Antwort wäre unser­iös. Die vor­liegen­den Dat­en beweisen nicht, dass pri­vater bezahlbar­er Woh­nungs­bau in Schw­erin ohne Förderung grund­sät­zlich unmöglich gewor­den ist. Ein Eigen­tümer mit einem bere­its vorhan­de­nen Grund­stück, viel Eigenkap­i­tal oder einem Gebäude mit geringem Sanierungs­be­darf kalkuliert völ­lig anders als ein Pro­jek­ten­twick­ler, der Grund­stück, Neubau und Finanzierung gle­ichzeit­ig stem­men muss.

Einord­nung: Aus den amtlichen Baupreis‑, Zins- und Miet­dat­en lässt sich keine all­ge­me­ingültige Rentabil­itäts­gren­ze für sämtliche Schw­er­iner Woh­nung­spro­jek­te ableit­en.

Die Zahlen zeigen allerd­ings deut­lich, wie groß die Her­aus­forderung gewor­den ist. Baukosten liegen erhe­blich über dem Niveau von 2021, Finanzierung kostet wieder Geld und gle­ichzeit­ig soll Wohn­raum für Men­schen mit kleinen und mit­tleren Einkom­men bezahlbar bleiben. Das Land reagiert darauf mit zins­freien Dar­lehen von bis zu 3.990 Euro je Quadrat­meter und einem Tilgungsnach­lass von 30 Prozent, um eine Höch­st­mi­ete von 6,75 Euro zu ermöglichen.

Das Schw­er­iner Pro­jekt in der Paulsstadt liefert dafür ein anschaulich­es Beispiel: Ein Neubau mit 44 Sozial­woh­nun­gen und rund 15 Mil­lio­nen Euro Investi­tion­skosten wird mit einem zinslosen Dar­lehen über zehn Mil­lio­nen Euro unter­stützt. Dass staatlich ver­bil­ligtes Kap­i­tal in dieser Größenord­nung einge­set­zt wird, zeigt, wie schwierig die Verbindung von hohen Her­stel­lungskosten und niedri­gen gebun­de­nen Mieten gewor­den ist.

Die eigentliche Her­aus­forderung für Schw­erin liegt deshalb nicht allein in der Zahl der Woh­nun­gen. Entschei­dend ist, welch­er Wohn­raum vorhan­den ist, in welchem Zus­tand er sich befind­et, was seine Sanierung oder sein Neubau kostet – und zu welch­er Miete er anschließend ange­boten wer­den kann.

Eine Woh­nung kann sta­tis­tisch vorhan­den sein und trotz­dem weit davon ent­fer­nt sein, tat­säch­lich bezahlbar­er Wohn­raum zu sein.