Kreatives Schreiben:
„Worttagebau“ sucht Beiträge zum Thema Begegnungen
Bis zum 10. September können Gedichte, Kurztexte, Fotografien und Bilder für die Dezemberausgabe des ehrenamtlichen Projekts eingereicht werden. Das neue Heft steht unter dem Thema „Begegnungen“.

Das Schweriner Lyrikprojekt „Worttagebau“ bereitet seine nächste Ausgabe vor und ruft zur Teilnahme auf. Für das Dezemberheft werden Gedichte, kurze Texte, Fotografien und Bilder gesucht. Das diesjährige Thema lautet „Begegnungen“. Einsendungen sind bis zum 10. September per E‑Mail an info@gelbkunst.de möglich.
Seit 2017 bringt das ehrenamtlich organisierte Projekt Menschen zusammen, die sich für Lyrik, Fotografie und Kunst interessieren. Zweimal im Jahr sichtet die Redaktion die eingereichten Arbeiten und stellt daraus ein Heft im A6-Format zusammen, in dem Texte und Bilder miteinander kombiniert werden. Inzwischen sind 15 Ausgaben erschienen. Für ihr Engagement wurde die Redaktion im Jahr 2020 mit dem Kunst- und Kulturpreis der Stadt Schwerin und der Sparkasse ausgezeichnet.
Lesung zeigte großes Interesse am Projekt
Wie aktiv das Projekt ist, zeigte sich zuletzt bei einer Lesung im Bistro Multi Bloque in der Buschstraße. Dort präsentierten Autorinnen und Autoren ihre Texte und kamen anschließend mit den Gästen ins Gespräch. Nach Angaben der Organisatoren soll das Format aufgrund der positiven Resonanz künftig wiederholt werden.
Zum Redaktionsteam gehören Hannah Lenz, Manfred Thrun, Holger Herrmann sowie Evelyn und Egbert Buchberger. Mitmachen können Interessierte unabhängig von ihrer Schreiberfahrung. Im Mittelpunkt stehen die Freude am kreativen Schreiben und Gestalten sowie der Austausch mit anderen.
Sonderausgabe erscheint bereits im Juli
Noch vor der Dezemberausgabe veröffentlicht „Worttagebau“ im Juli ein Sonderheft. Es entstand gemeinsam mit angehenden Erzieherinnen und Erziehern der RBB GeSo. Die Beiträge beschäftigen sich mit unterschiedlichen Themen und geben Einblicke in die Vielfalt zeitgenössischer Lyrik.
Weitere Informationen gibt es telefonisch unter (0385) 760 520. Die Hefte kosten zwei Euro und sind unter anderem bei litera et cetera, Hugendubel, in der hauspost-Redaktion sowie direkt über die Autorinnen und Autoren erhältlich. Nach Angaben der Organisatoren fließen die Erlöse vollständig in den Druck der jeweils nächsten Ausgabe.





