Richtfest im Industriepark:
Ypsomed feiert zweites Produktionswerk
Nachhaltig, modern, zukunftsweisend: Ypsomed feiert Richtfest für sein zweites Produktionswerk in Schwerin.

Mit mehr als 200 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Baugewerbe wurde heute in Schwerin das Richtfest für das zweite Werk des Medizintechnikunternehmens Ypsomed gefeiert. Das Projekt „Schwerin 2“ gilt als Investition in die Zukunft– mehr als eine halbe Milliarde Franken fließen in moderne Produktionshallen und ‑anlagen, in ein Hochregallager sowie in das Büro- und Technikgebäude. Ein besonderer Fokus liegt zusätzlich auf einem nachhaltigen Bauen, weshalb das Werk nach dem internationalen LEED-Gold-Standard zertifiziert wird.

Große Pläne für die Zukunft
Die Bauarbeiten für die erste Etappe von „Schwerin 2″ haben Anfang des Jahres begonnen und schon im März folgte die Grundsteinlegung. Auf einer Fläche von 37. 000 Quadratmetern entstehen Hallen für die Fertigung, ein Lager mit modernster Technik und Verwaltungsgebäude. Die feierliche Eröffnung ist für Anfang 2027 geplant. „Mit dem heutigen Richtfest wollen wir auch Danke sagen. Hunderte Bauarbeiter und Mitarbeiter haben den Bau des Werkes begleitet und waren involviert. Wir sind auf Kurs, um den Produktionsstart 2027 zu erreichen”, so CEO von Ypsomed Simon Michel. „Schwerin wird neben der Schweiz, China und den USA zum wichtigsten Produktionsstandort der Gruppe”, fügt er hinzu. In einer zweiten Etappe sollen bis 2029 weitere 17.000 Quadratmeter Produktionsfläche entstehen. „Schwerin 2 ist weit mehr als ein zusätzliches Werk – es ist ein Innovationsmotor“, betonte der CEO anschließend beim Richtfest.

Nachhaltigkeit im Fokus
Ypsomed setzt auf eine nachhaltige Bauweise, die auch im neuen Produktionswerk eine große Rolle spielt. So wird das Gebäude nach dem international anerkannten LEED-Gold-Standard für nachhaltiges Bauen zertifiziert. Die Dächer der Produktionsgebäude sind vollständig mit Photovoltaikanlagen ausgestattet, die einen Teil der benötigten Energie direkt vor Ort liefern sollen. Darüber hinaus plant das Unternehmen eine 250 Meter hohe Windkraftanlage, die den Standort langfristig mit eigenem Strom versorgen könnte. Das Genehmigungsverfahren läuft bereits.
Mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze
Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 500 Mitarbeiter in Schwerin. Bis Ende 2026 soll die Zahl um 600 steigen und bis 2030 sogar auf 1 000. Damit wächst der Standort zu einem der wichtigsten Arbeitgeber der Region. Neben neuen Jobs investiert das Unternehmen auch in die Ausbildung: Zurzeit lernen 36 junge Menschen in sieben Berufen am Standort. In Zukunft sollen es um die 60 Ausbildungsplätze sein – darunter erstmals auch duale Studiengänge im Maschinenbau. Damit eröffnet das Unternehmen Jugendlichen neue Perspektiven und stärkt die Fachkräftebasis in Mecklenburg-Vorpommern. „Wir haben es geschafft, am Standort Schwerin bekannt zu werden und engagieren uns auch regional. Wir sind ein großer Ausbildungsbetrieb und bieten zahlreiche Ausbildungen in unterschiedlichen Bereichen an”, sagt Simon Michel.





