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Richtfest im Industriepark:
Ypsomed feiert zweites Produktionswerk

Nachhaltig, modern, zukunftsweisend: Ypsomed feiert Richtfest für sein zweites Produktionswerk in Schwerin.

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  • Veröffentlicht September 30, 2025
Simon Michel, CEO von Ypsomed, sprach in sein­er Rede über die Bedeu­tung des neuen Pro­duk­tion­swerkes und bedank­te sich bei allen, die beim Bau involviert waren, Foto: max­press

Mit mehr als 200 Gästen aus Poli­tik, Wirtschaft und Baugewerbe wurde heute in Schw­erin das Richt­fest für das zweite Werk des Medi­z­in­tech­nikun­ternehmens Ypsomed gefeiert. Das Pro­jekt „Schw­erin 2“ gilt als Investi­tion in die Zukun­ft– mehr als eine halbe Mil­liarde Franken fließen in mod­erne Pro­duk­tion­shallen und ‑anla­gen, in ein Hochre­gal­lager sowie in das Büro- und Tech­nikge­bäude. Ein beson­der­er Fokus liegt zusät­zlich auf einem nach­halti­gen Bauen, weshalb das Werk nach dem inter­na­tionalen LEED-Gold-Stan­dard zer­ti­fiziert wird.

Zahlre­iche Gäste aus Poli­tik, Wirtschaft und Handw­erk nah­men am Richt­fest teil, Foto: max­press

Große Pläne für die Zukunft

Die Bauar­beit­en für die erste Etappe von „Schw­erin 2″ haben Anfang des Jahres begonnen und schon im März fol­gte die Grund­stein­le­gung. Auf ein­er Fläche von 37. 000 Quadrat­metern entste­hen Hallen für die Fer­ti­gung, ein Lager mit mod­ern­ster Tech­nik und Ver­wal­tungs­ge­bäude. Die feier­liche Eröff­nung ist für Anfang 2027 geplant. „Mit dem heuti­gen Richt­fest wollen wir auch Danke sagen. Hun­derte Bauar­beit­er und Mitar­beit­er haben den Bau des Werkes begleit­et und waren involviert. Wir sind auf Kurs, um den Pro­duk­tion­sstart 2027 zu erre­ichen”, so CEO von Ypsomed Simon Michel. „Schw­erin wird neben der Schweiz, Chi­na und den USA zum wichtig­sten Pro­duk­tion­s­stan­dort der Gruppe”, fügt er hinzu. In ein­er zweit­en Etappe sollen bis 2029 weit­ere 17.000 Quadrat­meter Pro­duk­tions­fläche entste­hen. „Schw­erin 2 ist weit mehr als ein zusät­zlich­es Werk – es ist ein Inno­va­tion­s­mo­tor“, betonte der CEO anschließend beim Richt­fest.

Tra­di­tioneller Höhep­unkt: Der Richtkranz wurde feier­lich emporge­zo­gen, Foto: max­press

Nachhaltigkeit im Fokus

Ypsomed set­zt auf eine nach­haltige Bauweise, die auch im neuen Pro­duk­tion­swerk eine große Rolle spielt. So wird das Gebäude nach dem inter­na­tion­al anerkan­nten LEED-Gold-Stan­dard für nach­haltiges Bauen zer­ti­fiziert. Die Däch­er der Pro­duk­tion­s­ge­bäude sind voll­ständig mit Pho­to­voltaikan­la­gen aus­ges­tat­tet, die einen Teil der benötigten Energie direkt vor Ort liefern sollen. Darüber hin­aus plant das Unternehmen eine 250 Meter hohe Wind­kraftan­lage, die den Stan­dort langfristig mit eigen­em Strom ver­sor­gen kön­nte. Das Genehmi­gungsver­fahren läuft bere­its.

Mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze

Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 500 Mitar­beit­er in Schw­erin. Bis Ende 2026 soll die Zahl um 600 steigen und bis 2030 sog­ar auf 1 000. Damit wächst der Stan­dort zu einem der wichtig­sten Arbeit­ge­ber der Region. Neben neuen Jobs investiert das Unternehmen auch in die Aus­bil­dung: Zurzeit ler­nen 36 junge Men­schen in sieben Berufen am Stan­dort. In Zukun­ft sollen es um die 60 Aus­bil­dungsplätze sein – darunter erst­mals auch duale Stu­di­engänge im Maschi­nen­bau. Damit eröffnet das Unternehmen Jugendlichen neue Per­spek­tiv­en und stärkt die Fachkräfte­ba­sis in Meck­len­burg-Vor­pom­mern. „Wir haben es geschafft, am Stan­dort Schw­erin bekan­nt zu wer­den und engagieren uns auch region­al. Wir sind ein großer Aus­bil­dungs­be­trieb und bieten zahlre­iche Aus­bil­dun­gen in unter­schiedlichen Bere­ichen an”, sagt Simon Michel.

Auch der tra­di­tionelle Richt­spruch durfte nicht fehlen, Foto: max­press