Zehn bleiben es

Noch ist Angelika Gramkow (DIE LINKE) Schwerins Oberbürgermeisterin. neun Kandidaten möchten das nun ändern.
Noch ist Angelika Gramkow (DIE LINKE) Schwerins Oberbürgermeisterin. Neun Kandidaten möchten das nun ändern.

Schwerin, 21.06.2016 (red). Es bleibt bei zehn Kandidaten, die sich im kommenden September auf den OB-Posten in Schwerin bewerben. 

 

Heute um 16.00 Uhr lief die Frist aus. Insgesamt zehn Bewerber für das OB-Amt in Schwerin haben sich gemeldet. Das sind mehr als bei der vergangenen Wahl 2008, als nur sieben Kandidaten antraten. Die Kandidaten, die der Amtsinhaberin Angelika Gramkow (DIE LINKE) den Chefsessel streitig machen wollen, sind Simone Borchardt (CDU), Silvio Horn für die Unabhängigen Bürger (UB), Rico Badenschier (SPD), Martin Lorentz (Grüne), Frank Haacker (FDP), Anita Gröger für die Aktion Stadt- und Kulturschutz (ASK), Martin Molter für die Satirepartei „Die Partei“ sowie die beiden Einzelbewerber Uwe Wilfert und Stefan Timm.

 

Schuldenabbau, Willkommenskultur und Stärkung des Ehrenamts

 

Besonders über den letzten Bewerber Stefan Timm weiß man sehr wenig. Auf seiner Kandidatenseite kann man lesen, dass Timm 1976 in Crivitz geboren wurde, als Offizier bei der Bundeswehr in Hagenow war, Betreibswirtschaft studiert hat und heute als Sachbearbeiter Unternehmensentwicklung / Innovationsmanagement bei der WEMAG AG in Schwerin arbeitet. Politisch hat sich Timm auf die Fahnen geschrieben, den Wirtschaftsstandort Schwerin auszubauen und  Schuldenabbau in der Landeshauptstadt zu betreiben. Auch bekennt sich der Einzelkandidat zu einer Willkommenskultur in unserer Stadt, solange das Grundgesetz als oberste Richtschnur gilt. Ein weiteres Anliegen Timms ist es das Ehrenamt in der Stadt zu stärken.

 

Schwerinerinnen und Schweriner ab 16 Jahre dürfen wählen

 

Die OB-Wahl findet am 4. September, zeitgleich mit der Landtagswahl statt. Während zur Landtagswahl nur alle Erwachsenen ab 18 Jahre ihre Stimme abgeben können, ist das bei der OB-Wahl anders. Hier darf auch ab 16 Jahre gewählt werden. Rund 80.000 Wahlberechtigte sind daher aufgerufen, ihre neue Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister zu wählen.

 

 

Über den Autor

Hinterlasse einen Kommentar

Your email address will not be published.