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Runder Geburtstag:
Zehn Jahre Plattenpark

„Man müsste mal“ ist im Mueßer Holz Wirklichkeit geworden: Der Verein „Die Platte lebt e.V.“ hat die Brachfläche zwischen Hegel- und Kantstraße seit August 2014 in einen bunten Treffpunkt verwandelt.

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  • Veröffentlicht August 27, 2024
Organ­isatorin Hanne Luh­do mit deutsch-ukrainis­chem Chor | Foto: max­press

 

„Natur küsst Beton“ und „Müll ist Man­gel an Phan­tasie“ – da, wo früher Plat­ten­baut­en standen und lange Zeit das Unkraut wucherte, ist mit viel Kreativ­ität und ehre­namtlichem Engage­ment ein Klein­od ent­standen. Kün­st­lerisch bemalte Bänke und Plat­ten­wände tre­f­fen auf eine Bücher­tauschbox, ein Labyrinth und einen Bewe­gungspar­cours. Frei gestal­tete Beete, Wild­wiesen, Bienen­stöcke und ein Insek­ten­ho­tel ver­sprühen den Charme des städtis­chen Gärt­nerns. Das Konzept ging auf – 2018 gab es den Kun­st- und Kul­tur­preis der Sparkassen­s­tiftung und der Lan­deshaupt­stadt Schw­erin. Zwei Jahre später ging der Park auf Lan­desebene als Sieger im Wet­tbe­werb um den Deutschen Nach­barschaft­spreis her­vor.

Promi­nen­ter Besuch

Regelmäßig lock­en Ver­anstal­tun­gen und Aktio­nen die Bewohn­er des Vier­tels und ihre Fre­unde in den Plat­ten­park. Am 17. August schaute auch Promi­nenz vor­bei: Unter anderem würdigten Ange­li­ka Gramkow, Schw­erins ehe­ma­lige Ober­bürg­er­meis­terin, die Stadtvertreter Mandy Pfeif­fer, Sil­via Rabethge und Arndt Müller sowie der ehe­ma­lige Stadt­präsi­dent Armin Jäger die Ini­tia­tive. Auch Cor­du­la Manow, die Orts­beiratsvor­sitzende von Lankow, besuchte als Stel­lvertrende des Stadt­präsi­den­ten die Ver­anstal­tung. Sie lauscht­en dem deutsch-ukrainis­chen Chor gemein­sam mit Organ­isatorin Hanne Luh­do (Foto o.l., l.). Diese führte unter­halt­sam und mit vie­len Geschicht­en durch das Pro­gramm – mit Pflan­za­k­tion für bienen­fre­undliche Sträuch­er, Pup­penthe­ater, Spie­len mit Schwung­tuch, Riesen­seifen­blasen, Kaf­fee, Kuchen und vielem mehr.