Zollbeamte machen Fund:
300 Gramm Kokain in Schweriner Gastronomie entdeckt
Bei einer Zollkontrolle in einem Schweriner Restaurant stießen Beamte auf 300 Gramm Kokain. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen.

Eine routinemäßige Kontrolle des Zolls in einem Schweriner Gastronomiebetrieb endete am Abend des 24. September 2025 mit einem überraschenden Fund: Rund 300 Gramm Kokain wurden in einer Sitzecke des Lokals entdeckt.
Das Rauschgift war in Aluminiumfolie verpackt und mit Klebeband fixiert. Ein Schnelltest bestätigte den Verdacht: Es handelte sich tatsächlich um Kokain. Interessanterweise war der Hohlraum der Sitzecke zu Beginn der Kontrolle bereits überprüft worden. Die Ermittler gehen daher davon aus, dass das Päckchen während der Kontrolle abgelegt wurde. Wer dafür verantwortlich ist, ist unklar – mehrere Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt in den Räumlichkeiten.
Da der Zoll für Drogenfunde nicht zuständig ist, übernahmen Beamte der Kriminalpolizei und Polizeiinspektion Schwerin die Ermittlungen. Laut Sabine Mattil, Pressesprecherin des Hauptzollamtes Stralsund, liegt der geschätzte Straßenverkaufswert des Kokains bei etwa 25.000 Euro. „Die Kollegen haben gezeigt, dass es sich lohnt, auch ein zweites Mal hinzuschauen“, so Mattil weiter.




